Ölpreis steigt auf $75, Aktienmärkte weiterhin instabil

Die Aktienmärkte fallen, Öl steigt. Das wackelige Wirtschaftssystem wurde zum Hauptthema im Jahr 2018 und es sieht nicht danach aus, als würde sich dieser Trend ändern. Die Aussichten sehen nicht gut aus, welche Methode könnten Zentralbanken unternehmen, um diesem Trend entgegenzuwirken? Oder aber wurde jede einzelne Krise von den Zentralbanken selbst kreiert? Der Versuch, unter die Oberfläche zu schauen.

ARD:

Der Ausfall von Öllieferungen aus Kanada und Libyen hat am Dienstag die Ölpreise wieder in die Höhe getrieben. Die Nordseesorte Brent verteuerte sich um 1,5 Prozent auf 78,42 Dollar je Barrel. Das US-Leichtöl WTI kostete mit mehr als 75 Dollar so viel wie zuletzt im November 2014.

Die Produktion der Firma Syncrude im kanadischen Alberta, wo täglich 360.000 Barrel Öl aus Sand gewonnen werden, ist durch einen Stromausfall lahmgelegt. Und in Libyen sorgen die andauernden politischen Auseinandersetzungen für Exportausfälle von etwa 850.000 Fässern täglich.

Der Ausfall vom Öllieferanten Kanada sollte eigentlich keine nennenswerten Auswirkungen auf den Ölpreis haben, da Kanada kein Hauptlieferant für Öl ist, sondern lediglich einen kleinen Prozentsatz an Öl in die Welt exportiert.

Ölexporteure weltweit, Foto: howmuch.net

Kanada besitzt faktisch nicht die Geschäftspartner um einen derart großen Einfluss auf den Ölpreis auszuüben. Was geht hier also wirklich vor sich? Wird uns etwas verschwiegen?

Es ist nicht nur der Ölpreis, der ansteigt. Um den ganzen Elefanten zu sehen, muss auch ein Blick auf weitere Faktoren und Prädiktoren geworden werden wie beispielsweise der Benzinpreis, welcher ebenso in die Höhe schoss.

Agriculture:

Benchmark Nordwesteuropa:
Benzinraffinationsmargen stiegen am Dienstag zusammen auf dem Rücken
von niedrigerem Rohöl, während die geringe Exportnachfrage weiterhin ins Gewicht fiel.
Der Preis für Benzin (Barrel) stieg von $9,44 auf $9,77.

Aber auch der Preis für Impfungen stieg an. Laut dem Wallstreet Journal sind die erhöhten Onlineshopping – Verkaufszahlen dafür verantwortlich.

WSJ:

Malls are the emptiest they’ve been since 2012, when the U.S. economy was still struggling to recover from the last recession.

The vacancy rate reached 8.6% in the second quarter, up from 8.4% in the first quarter, as more consumers shifted their shopping online, according to data from real-estate research firm Reis Inc. The highest postrecession vacancy was in the third quarter of 2011, when it hit 9.4%, Reis said.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt aber m. E. ist ist nicht alleine das Verkaufsverhalten der Bürger für die inflationäre Preiserhöhung zuständig, als vielmehr eine schwache, abstürzende Ökonomie. Offensichtlich steigen die Preise international in allen Lebensbereichen, was man offensichtlich der Öffentlichkeit verschweigt.

Ein weiterer Indikator von tausenden Indikatoren, die auf eine schwache Wirtschaft hinweisen sind die Schließungen der Kmarte in den USA.

USA Today:

Zehn weitere Sears und Kmart Stores wurden in die wachsende Liste der Standorte aufgenommen, die für die Schließung vorgesehen sind. Ein Schritt, der einen weiteren Schritt in der Reduzierung der ehemals zwei der bekanntesten Handelsketten des Landes darstellt.
Sears Holdings, die beide Ketten besitzt, sagte, dass es die Angestellten am Donnerstag darüber informierte, dass es Ende September neun Sears-Läden und einen Kmart schließen würde. Die Liquidation soll bereits am 13. Juli beginnen, teilte das Unternehmen mit.

Die jährliche Inflation in der Türkei stieg nach offiziellen Angaben im Juni erstmals seit fast eineinhalb Jahrzehnten auf über 15 Prozent und trieb die umkämpfte türkische Währung inmitten eines Teufelskreises aus schwacher Lira und steigender Inflation, so Hurryet Daily News.

Der Verbraucherpreisindex (VPI) kletterte im Juni gegenüber dem gleichen Monat 2017 um 15,4 Prozent, verglichen mit 12,2 Prozent im Mai, was über den Schätzungen lag, zeigten Daten des türkischen Statistikinstituts (TÜİK) am 3. Juli.
Dies war die höchste Gesamtrate seit 2004, als eine neue Methode zur Berechnung der Preiserhöhungen eingeführt wurde. Die Kern-VPI-Inflation ohne volatile Nahrungsmittel- und Energiepreise lag im Jahresvergleich bei 14,60 Prozent. Die VPI-Inflationsrate stieg im Vergleich zum Vormonat auf 2,61 Prozent und damit fast doppelt so hoch.
Inflationsrate türkische Lira, Foto: MGPS

Aber auch Länder wie Brazilien, Argentinien und Venezuela haben mit einer schwachen nationalen Währung zu kämpfen.

Egal welchen der tausenden Faktoren wir heranziehen, es scheint Imho ganz danach auszusehen, dass wir auf einen Wirtschaftskollaps steuern, der von den Zentralbanken intentionell erschaffen wurde und verheimlicht wird.

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