Afrikaner entwickelten im Laufe der Evolution kein Gespür für logisches Denken

Zwei Deutsche, Thomas Lehn und Constanze Kühnel, sind seit Jahren in Afrika unterwegs. Sie sagen: „Es frustriert uns, zu sehen, wie dieser Kontinent sich selbst vernichten wird.“
Was ist, nach fast vier Jahren nonstop in Afrika, der größe Unterschied in der alten Heimat?

Lehn: Dass hier alles funktioniert. Wie zum Beispiel nach unserer Landung. Und die Sauberkeit – in Afrika erstickst du im Müll. Zu 80 Prozent gibt es dort keine Toiletten. Hier, in Deutschland: Das ist eine andere Welt.

Kühnel: So faszinierend Afrika auch ist mit seinen gigantischen Landschaften und der Tierwelt – so brutal, grausam und unbegreiflich ist es auf der anderen Seite.

Die Weltenbummler Thomas Lehn und Constanze Kühnel. © mantoco.com

Lehn: Wir haben mit über 1000 Menschen gesprochen, vom armen Bauern im Kongo bis zum Multimillionär in Südafrika. Unser Wissen wäre ein Fundus für die GIZ (Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit) oder ähnliche Organisationen, doch deren Mitarbeiter wollen das nicht hören.

Kühnel: Die ganze Entwicklungshilfe ist letztlich ein Geschäftsmodell, die auch in Deutschland Arbeitsplätze schafft.

Lehn: Der naive Umgang europäischer Medien mit diesem Thema wundert uns sehr. Es werden zig Millionen Euro sinnlos verblasen, vor Ort reiben sich die Mächtigen die Hände und keiner hier kapiert’s. Komischerweise sind afrikanische Präsidenten die reichsten der Welt, ihre Völker aber bitterarm. Das macht uns wütend und traurig.

Das Grundstück des südafrikanischen Präsidenten Ramaphosa vor dem Bau seiner rießigen Villa. Foto: 2oceansvibe
Die Residenz des südafrikanischen Präsidenten Ramaphosa in Fresnaye während dem Bau. Foto: 2oceansvibe

Kühnel: Wir haben darüber auch mit studierten Afrikanern diskutiert. Einer sagte uns: ,Hört endlich auf mit der Entwicklungshilfe – wir müssen selbst durchs Tal der Tränen gehen, um auf eigenen Beinen zu stehen‘.

Gibt es Beispiele?

Lehn: In einem Dorf haben Entwicklungshelfer einen Thermo-Ofen installiert. Der nutzt die Sonnenwärme und spart den Frauen das gemeinsame Hirsestampfen. Die Idee dahinter war, den Dorffrauen Zeit für andere Dinge zu geben. Nur: Die haben gar nichts anderes zu tun, weil Effizienz in Afrika keine Rolle spielt – das Hirsestampfen war das tägliche gesellschaftliche Ereignis, und das hat man ihnen genommen. Irgendwann ging der Ofen kaputt, gekümmert hat es keinen, es wurde einfach weitergelebt wie in der Zeit vor dem Ofen.

Mosambik: Ein 15 Meter hoher Müllberg brach nach Regenfällen in sich zusammen und verschüttete sieben Häuser. 17 Menschen starben. Foto: independent

Lehn: Bildung ist der Schlüssel zum Fortschritt, doch sie findet in Afrika kaum statt. Das fängt mit den Kleinkindern an – mit denen spielt nie jemand, die werden sich selbst überlassen. Schule ist reines Auswendiglernen mit der Folge, dass die meisten Afrikaner kein Gespür für logisches Denken entwickeln. Daran haben sie gar kein Interesse, sie planen nicht, sondern leben im Heute. Da stehst du oft fassungslos da, selbst bei Studierten. Deshalb gibt es in Afrika keinen unternehmerischen Mittelstand und somit nie genügend Jobs. Noch ein Beispiel ist der „Day zero“ in Kapstadt, wo am 11. Mai das Trinkwasser ausgehen soll. Alle hoffen auf Regen, aber über die Hintergründe – dass dort viel zu viele Menschen leben – denkt keiner nach.

Afrika leidet unter seiner Überbevölkerung…

Lehn: Aus den jetzt 1,1 Milliarden Einwohnern werden bis zum Ende dieses Jahrhunderts fünf Milliarden werden, schon jetzt sind 60 Prozent jünger als 15 Jahre, für die es aber weder Schulen noch Arbeit gibt. Jedes Projekt wird so zur Makulatur, auch wenn es Machbarkeitsstudien gibt für Entsalzungsanlagen, mit denen Trinkwasser gewonnen werden könnte. Aber die würden nie funktionieren, weil die Kraftwerke verrottet und die Stromversorgung nicht vorhanden sind. Das heißt, letztlich wird es eine riesige Völkerwanderung geben – dagegen ist das, was wir jetzt täglich im Mittelmeer erleben, nur Kinderkram.

Die österreichische Zeitung Der Standard berichtete kürzlich über die afrikanische Bevölkerungsexplosion.

Die afrikanische Bevölkerung explodiert. In 30 Jahren konnten 190 Millionen Menschen vom benachbarten Kontinent nach Europa kommen.

Eines ist sicher: Die europäische Bevölkerung, die sich seit Jahrzehnten daran gewöhnt hat, am „richtigen“ Ort der Welt geboren zu werden und dieses Privileg genossen hat, muss jetzt Platz für andere schaffen.

Sie sagen uns, dass wir unsere Länder nur Afrikanern überlassen müssen, den Menschen mit „keinem Gefühl für logisches Denken“, denn die Alternative – brutale und sogar tödliche Gewalt einzusetzen, um unsere Grenzen zu verteidigen – ist innerhalb der Grenzen ihrer Verworfenheit ein undenkbarer Moralkodex. Seit Jahrtausenden kämpften die Menschen um ihre Heimat gegen bewaffnete Invasoren zu verteidigen. Aber wenn die Eindringlinge ohne Waffen auftauchen, müssen wir sie einfach reinlassen? Den Menschen kann auch vor den Landesgrenzen geholfen werden.

12 Gedanken zu “Afrikaner entwickelten im Laufe der Evolution kein Gespür für logisches Denken

  1. „Die ganze Entwicklungshilfe ist letztlich ein Geschäftsmodell“.

    Nein, die Gier wird nur genutzt, um diese endlosen Millionen von Arabern , Negern zu züchten.

    Wer die Strippenzieher hinter der „Entwicklungshilfe“ erkennt, erkennt deren langfristige Pläne, um als Herrenmenschen über eine geringst-intelligente, wurzellose Sklavenmasse zu dominieren, nachdem alle höherwertigen Rassen ausgelöscht wurden.

    Der letztendliche Beweis ist doch, dass mit diesem billigst und in unvorstellbaren Massen gezüchteten menschliche Müll jetzt systematisch alle Regionen der Welt geflutet werden, in denen Menschen der weißen Rasse leben.

    Wer dem nackten Grauen ins Auge blicken kann:
    https://www.lucify.com/the-flow-towards-europe/

    Gefällt mir

  2. so eine Katastrophe, bin gerade Uroma geworden und wenn sich nichts ändert, wird das schöne Mädchen eine furchtbare Zukunft haben– warum denkt keiner von den satten, dummen Mitbewohnern daran??

    Gefällt mir

  3. Afrika ist überbevölkert ist die falsche Aussage.
    Afrikas Städte sind überbevölkert sollte die Aussage sein.
    Ca. 34 Menschen pro Quadratkilometer in Afrika …..über 230 Menschen pro Quadratkilometer in Deutschland.

    Gefällt mir

  4. Ich möchte Sie auf unsere AGB (Auszug) hinweisen:

    4.2 Soweit Inhalte über das Portal zugänglich gemacht werden, dürfen diese von den Nutzern nur für persönliche und eigene Zwecke verwendet werden. Jede Nutzung von Inhalten für gewerbliche Zwecke ist untersagt. Eine Archivierung darf nur zu privaten und internen Zwecken des Nutzers dienen, also Dritten nicht zugänglich sein, nicht dazu dienen, Vervielfältigungen für Dritte herzustellen und die Archivnutzung darf nicht zu einer zusätzlichen Verwertung der Inhalte führen. Alle weiteren Nutzungen (z.B. Vervielfältigung zu gewerblichen Zwecken einschl. Archivierung, Überlassung an oder Verarbeitung durch Dritte für eigene oder fremde Zwecke oder zur öffentlichen Wiedergabe, Übersetzung, Bearbeitungen usw.) bedürfen der vorherigen schriftlichen Zustimmung des Anbieters.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Stefan Stukenbrok

    Mediengruppe
    Münchner Merkur tz | Stefan Stukenbrok | Community Manager | 089 / 5306-164 | stefan.stukenbrok@munich-online.de
    Merkur.de & tz.de | Munich Online GmbH
    AG München HRB 130707 | Geschäftsführung: Benjamin Marx, Petra Meyer

    Gefällt mir

  5. Ich versuche hier die Logik zu nutzen, um die hier im Bericht enthaltenen Informationen zu verbinden, daraus Entwicklungen für die Zukunft abzuleiten und eine Weggabelung aufzuzeigen. Also Herr Stukenbrok, nicht wieder den Account sperren!
    Wenn der Bericht von Menschen mit vielfältigen Erfahrungen (!j zutrifft, wird die für das Überleben der rapide anwachsenden Bevölkerung notwendige Infrastruktur, Technologie und Kultur in Afrika nicht aufgebaut werden. Versuche der Entwicklungshilfe, die Ergebnisse einer technischen Kultur nach Afrika zu exportieren, scheitern daran, dass man nicht die Träger dieser Kultur mit bereitstellt, um die Systeme verwendbar zu halten.
    Ich weiß von anderen Erfahrungen aus Kenia, kann aber deren Auamaß nicht abschätzen und weiß auch nicht, ob die Berichte darüber, die wir in Europa bekommen, die ganze Wahrheit sind.
    Wenn es aber so ist, wird sich die gewaltige Überpopulation aus Afrika und dem mittleren Osten in Bewegung setzen in die Gebiete, wo Infrastruktur (noch) funktioniert und wo eine technologische Kultur noch existiert, auch wenn aus den Bildungssystemen schon kein Nachschub mehr kommt. Der umgekehrte Transport von Wissen und einer wissenschaftlichen Kultur nach Afrika scheitert, weil wir uns erschrocken wegen einer angeblichen kolonialen Erbschuld zusammenziehen UND weil es vom einzelnen Wissenschaftler, Ingenieur oder Wirtschafsfachmann einen massiven Verzicht fordert. Aber auch die Existenz wissensfeindlicher religiöser Gruppen im muslimischen Teil Afrikas, macht jede Reise nach Afrika für jemanden, der als Vertreter einer Wissenschaftskultur erkennbar ist, zum Überlebensrisiko. Investitionssicherheit existiert nicht, weil marodierende Gruppen des Islamischen Staates mordend und raubend umherziehen.
    Wir haben drei Möglichkeiten:
    1) Die Zuwanderung zu begrenzen auf solche Menschen, die unsere Kultur nicht aktiv zerstören wollen oder passiv durch Missachtung ihrer Grundlagen das Niveau senken.
    Das bedeutet Regelung des Zuzugs und Sicherung der Außengrenzen Europas auch von vor allem gegen riesige Gruppen von Marodeuren, ob nun islamische oder sonstwas!
    2) Verzicht auf unsere Interessen, die Sache laufen lassen, wie sie sich zufällig entwickelt oder von clandestinen Einzelinteressen gesteuert wird. Das wird zur Zerstörung unserer Infrastruktur, zum Verschwinden unserer technologisch orientierten Leistungskultur und zum restlosen Vergessengehen aller Wissenschaft und Technologis führen. Es wird eine neue Steinzeit.
    3) Überwinden der ideologischen Schranken und Aufbau mehrerer moderner Regionen in Ost- West- und Südafrika. Nordafrika ist leider nach Ermordung Gadhaffis verloren! Diese Regionen müssen in langfristigen Pachtverträgen ähnlich Hong-Kong mit den aktuellen Regierungen über Gebietsabtretung, Grenzsicherung und Aufbau einer Schutzarmee, rechtlich gesichert werden. Dann müssen dort Universitäten, Technologiezentren, Kraftwerke, Städte moderner Art gegründet werden, die sich gegen Marodeure wirksam verteidigen können. Die Universitäten und Technologiezentren müssen selbstverständlich(!) von Europäern betrieben werden, müssen aber einer intellektuellen Elite Afrikas offenstehen, die bisher keine Entwicklungsmöglichkeiten auf ihrem eigenen Kontinent finden.
    Das Ziel solcher Zentren muss nicht die Erhaltung einer Stammeskultur oder einer religiösen Doktrin sein, sondern Schaffung solcher wirtschaftlicher, kultureller und politischer Verhältnisse, die das Überleben der Überbevölkerung Afrikas ermöglichen. Mittelfristig muss die kulturelle Komponente dahingehend gestärkt werden, dass eine Stabilisierung der Bevölkerungszahl erfolgt.

    Wir haben vielleicht noch die Wahl, vielleicht schaffen wir es aber auch nicht, selbst wenn wir die richtigen Schritte gehen. Wir werden es aber ganz sicher nicht schaffen, wenn wir weiter das falsche tun, weil man uns das falsche vorschreibt und jede ehrliche Debatte torpediert.

    Gefällt mir

  6. Kann sich Afrika aus eigenen Kräften ernähren? Ist deren politische, religiöse und technologische Kultur geeignet, das Überleben der stark anwachsenden Bevölkerung zu sichern?

    Falls nein: Wie soll das weiter gehen?
    Unsere Politik behauptet, wer es als Flüchtling bis Deutschland schafft würde zu dem Teil der Bevölkerung gehören, der an tatkräftigsten ist.
    Das ist aus zwei Gründen ein Irrweg: Wenn es die tatkräftigsten sind, ist es falsch, sie aus ihrem Umfeld, wo ihre Tatkraft positive Wirkungen haben könnte, in ein Umfeld zu locken, wo sie nicht oder nur sehr eingeschränkt einsetzbar sind. Aus Machern würden dann resignierende Almosenempfänger. Das ist noch die Sicht auf den Einzelnen. Die Wirkung die daraus für die Gesellschaft in Deutschland bzw. Europa entsteht, lasse ich bewusst unbeachtet.
    Der zweite Grund ist die Wirkung auf Afrika. Wenn dort systematisch die Tatkräftigen abgesaugt werden, verschlechtert sich die Überlebenschance des zurückbleibenden Rests, der zahlenmäßig so stark ist, dass schon die Idee, die alle nach Europa zu holen, ein Grund für eine Zwangseinweisung sein müßte.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s