Verteilung der Studienfächer nach Rassen

In einem wissenschaftlichen Artikel der Scientific America der im September 2017 veröffentlicht wurde, beschrieben die Wissenschaftler Sarah-Jane Leslie und Andrei Cimpian, dass bestimmte Studienrichtungen – wie zum Beispiel die Philosophie – der kognitiven Begabung, die allgemein als angeboren und nicht als gelernt aufzufassen ist, unter den befragten Studenten variiert. Die kognitive Begabung beschreibt geistige Fähigkeiten wie Scharfsinn und Helligkeit, die bei schwarzen Studenten weniger ausgeprägte ist als bei weißen.

Leslie und Cimpian schrieben:

Philosophen suchen nach einer bestimmten Qualität des Geistes – unabhängig davon, wessen Geist es ist. Diese scheinbar logische Präferenz wird jedoch schnell problematisch angesichts bestimmter gesellschaftlicher Vorstellungen, die den überlegenen Intellekt fälschlicherweise mit einigen Gruppen – zum Beispiel weißen Männern – mehr verbinden als andere.

Um ihre Hypothese zu testen, dass der „Brillanz“ -Faktor negative Auswirkungen auf die Diversität haben könnte, führten die beiden Forscher eine Umfrage unter fast 2.000 akademischen Fachleuten durch, bei der die Betonung des natürlichen Genies in jedem der 30 Felder gemessen wurde. Sie kombinierten ihre Ergebnisse mit Daten der National Science Foundation zu den Rassen und Geschlechtern derer, die in denselben Disziplinen promovieren.

Der Datensatz, der auftauchte, beinhaltete bemerkenswerte Ergebnisse über geschlechtsspezifische und rassische Ungleichgewichte in der Wissenschaft. Da sich der Artikel jedoch schwerpunktmäßig mit dem Thema Geschlecht befasste und diese demografischen Merkmale unterschiedliche Grundwerte für die gesamte Bevölkerung umfassen, dachte ich, dass die Teilmenge der Daten über afroamerikanische Doktoranden eine eigene Visualisierung verdient.

Kredit: Amanda Montañez Quelle: „Erwartungen von Brilliance unterliegen Geschlechterverteilungen über akademische Disziplinen“, von Sarah-Jane Leslie et al., In der Wissenschaft , vol. 347; 16. Januar 2015 ( Ph.D.-Daten ); US Census Bureau ( Bevölkerungsdaten)

Die Studie hält fest, dass unter jenen Studienfächer, die eine angeborene Begabung voraussetzen keine oder nur wenige afro-amerikanische Doktoranden vertreten sind. Die Fächer Klassik, musikalische Komposition und Evolutionsbiologie werden ausschließlich von weißen Menschen ausgeübt. Aber auch in den Fächern Astrologie, Kunst, Geografie, Archäologie, Physik, Mathe, Philosophie und englische Literatur findet sich lediglich ein geringer Prozentsatz von Afroamerikanern. Der größte Prozentsatz an afro – amerikanischen Gelehrten findet sich in den Erziehungswissenschaften gefolgt von Soziologie und den Kommunikationswissenschaften.


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