Europol: Flüchtlinge werden per Yacht und Jetski nach Europa chauffiert

Foto: abberley-yachts

Der euobserver veröffentlichte einen interessanten Artikel, der aus einem Europol-Bericht zitiert. Die EU-Polizeibehörde Europol analysierte, dass sich ein neuer Trend bei der Schleusung von Migranten auf Segelyachten von der Türkei nach Italien abzeichnet.

Europol hat auf dieser Route mehr als 160 Fahrten verzeichnet, und weisen darauf hin, dass reiche Migranten bis zu 6.000 Euro pro Kopf für eine Fahrt zahlen. Kinder werden normalerweise zum halben Preis berechnet. Diese Preise können je nach Nationalität, Art des Bootes und Anzahl der gleichzeitig beförderten Personen variieren.

In einer E-Mail, die am Freitag (13. Oktober) verschickt wurde, teilte die Agentur mit Sitz in Den Haag dem euobserver mit, dass sich der Trend nach der Schließung der Westbalkanroute im Frühjahr 2016 ereignete. Die überwiegende Mehrheit starten von der Südküste der Türkei bevor sie in Apulien, Kalabrien oder der Provinz Syrakus in Sizilien landen.

„Wir haben es mit transnational organisierten kriminellen Gruppen zu tun, die sich in der Türkei befinden“, heißt es. Die Skipper werden hauptsächlich aus Osteuropa (Ukraine) rekrutiert, andere kommen aus Weißrussland, Georgien und Russland. Einige andere stammen aus Aserbaidschan, Syrien und der Türkei. Die Migranten, die diesen Weg gehen, kommen hauptsächlich aus Afghanistan, dem Iran, Irak, Pakistan und Syrien.

 

 

Die Agentur bemerkte auch die Wiederbelebung einer alternativen Route über das Schwarze Meer von der Türkei nach Rumänien und eine Zunahme der Ankünfte aus dem westlichen Mittelmeer nach Spanien. Die Menschenschmuggler verwenden auch für jene Flüchtlinge, die das europäische Festland bereits erreichten, Verstecke in Lastkraftwägen, wie zum Beispiel im Motorraum eines Fahrzeugs, sobald sie sich einer Landgrenze nähern.

Europol-Chef Rob Wainright sagte in einer Erklärung, dass der Migrantenschmuggel „ein großes und gefährliches Geschäft in Europa geworden ist“.


Alles Gute liegt vor uns, alles Schlechte geht vorbei.

Die Redaktion

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4 Antworten zu „Europol: Flüchtlinge werden per Yacht und Jetski nach Europa chauffiert“

  1. Klugscheißer

    Na also, funzt doch, für unsere „Goldstücke“ ist das Feinste g’rad gut genug!
    Was d. Schwarzmeerroute angeht, da mach i mir (noch) keine Gedanken, Rumänen, Bulgaren sind nicht gut auf dieses Gesindel anzusprechen, die knacken sie sofort ein, der Ungar ist auch wachsam u. der Austrianer macht demnächst „kurzen“ Prozess.
    Das Problem bleiben d. Spagettifresser u.eventuelle „Direktimporte“ per Luftweg direkt aus TR od. GR…

    Gefällt 1 Person

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