Anna Schuster Blog für eine neue Welt

Ein Zionist schrieb die letzte Trump-Rede

Stephen Miller. Foto: israelnationalnews

Der Anfang des Jahres von dem politisch rechten Spektrum als neuer Heilsbringer gefeierte US-Präsident Donald Trump offenbarte einmal mehr, wessen Gesellschaft er angehört. Auch hier war der Wunsch Vater der Gedanken. Als neurotisch-schizophrener, reifer Familienvater, der in seiner gesamten Politik keine klare Linie verfolgt und als souveräne politische Leitfigur auch nicht ernst zu nehmen ist, wäre der Gang zum lokalen Psychiater ein Schritt in die richtige Richtung, vielleicht klappt es dann auch im Berufsleben? Donald Trump ist das Paradebeispiel, wie leichtgläubig und manipulierbar Menschen generell sein können und wenn dieser Mann eine Aufgabe mit Bravour meistert, dann ist es die Zerstörung der USA im Eiltempo. Alleine für die Umsetzung dieser Tat gebührt ihm der Nobelpreis.

Arutz Sheva:

„In dreißig Jahren Erfahrung mit den Vereinten Nationen hörte ich nie eine mutigere und klarere Rede“, sagte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu am Dienstag über die Rede des US-Präsidenten Donald Trump bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen.“

In dieser Rede drohte Trump Nordkorea, dass die USA das Land vollständig zerstören wird, wenn der „Schurkenstaat“ sein Atomprogramm und die aggressive Außenpolitik nicht beendet. Bereits nach wenigen Monaten Amtszeit zettelte der unter den rechts-ideologisierten Patrioten international verehrte Friedensfürst aus Übersee mehr Kriege an, als es sein Vorgänger, der Drohnenmörder Obama hätte gewährleisten können.

Trump forderte die Welt auf, Nordkorea in die Schranken zu weisen: „Es ist Zeit für alle Nationen, zusammenzuarbeiten, um das Kim-Regime zu isolieren, bis es sein feindliches Verhalten ablegt.“

Nach der New York Times sei die Person, die die Rede schrieb, der Yude Stephen Miller.

Der erste Teil von Trump’s Rede diskutierte die UNO-Gründung, unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg. Zu der Zeit, sagte Trump der Versammlung, die USA halfen Europa, die Verwüstung des Krieges zu überwinden, indem sie den „Marshall-Plan“ erstellt und umgesetzt hat, einen Plan, der auf dem Konzept des Nationalstaates basiert.

Der Marshall-Plan, benannt nach US-Staatssekretär George Marshall, erleichterte die wirtschaftliche Erholung Westeuropas aus dem Zweiten Weltkrieg und gewährte den einzelnen Ländern auf der Grundlage von Notwendigkeit und industrieller Potenziale Mittel.

Die USA sehen eine Welt vor, die auf den Ideen der Souveränität und der unabhängigen Nationen und nicht auf multinationalen Konföderationen und globalen Vereinbarungen beruht. Die US-Ansicht scheint eine moderne Version der biblischen Darstellung von Nationen, die auf der Weltbühne erscheinen und weiterhin für viele Generationen unabhängig existieren. Sie kollidiert mit der globalen Sicht der kommunistischen Länder und internationalen Gremien wie der Europäischen Union.

Miller ist 32 Jahre alt, geboren in Santa Monica, Kalifornien, der zweite Sohn des Immobilien-Investors Michael Miller. Millers mütterliche Großeltern wanderten mit ihren Tochter aus Weißrussland in den frühen 1900er Jahren ein. Einige seiner Familienmitglieder waren Schneider.

Miller erhielt eine liberale Erziehung, die typisch für andere amerikanische Yuden war, aber nahm eine konservativere Perspektive in der High School an. Als Student an der Duke University wurde Miller in David Horowitz ‚konservativem Freedom Center Think Tank aktiv und begann, das Schweigen von konservativen Standpunkten zu durchbrechen.

Im Januar 2016 trat er in Trumps Wahlkampf ein. Später im selben Jahr wurde er gewählt, um als einer der Berater des Präsidenten zu dienen.


Alles Gute liegt vor uns, alles Schlechte geht vorbei.

Eure Lieblingsbloggerin

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25 Antworten zu „Ein Zionist schrieb die letzte Trump-Rede“

  1. thom ram

    Ich gehöre zu denen, die sich in Trump zu Zeiten des Wahlkampfes geirrt haben.
    Ob er brandschwarz log, ob er umgekrempelt worden ist, ob ein Double rumläuft – egal, toll, was er in der Rede da von sich gegeben hat, kann ich nur sagen, ganz toll.

    Für vielleicht nicht Wissende:
    Die US bombten Nordkorea 1950-1953 aus. Kein Stein blieb auf dem anderen. Nach Schätzungen wurde mindestens 25% der Nordkoreaner ermordet. Auf bequemste Art natürlich, aus der Luft. He jo, wozu sonst hat man so gute Flugzeuge?
    Jo, und danoo haben die US gute Sanktionen über Nordkorea verhängt.

    Ich beiss in meinen Ellbogen.

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    • thom ram

      Ich ergänze, es war nachlässig, das nicht zu sagen.
      Es gibt die Möglichkeit, dass Trump schlauer denn schlau agiert, dass er aussen sagt, was gehört werden will, dass er aber Fäden zieht insgeheim so, dass die US wieder erblühen können. Und dass die 600 Militärstützpunkte rundergefahren werden werden.

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    • Anna Schuster

      Du Thom, es gibt immer wieder Leute, die den gut finden, für mich nur rudimentär nachvollziehbar.

      Ich persönlich sehe für die USA aus verschiedenen Gründen keine Hoffnung mehr, zudem stehe ich auf der Seite der Indigenen; die wenigen Hopi & Co, die die blutigen Kriege überlebt haben, leiden täglich unter den amerikanischen Kolonisten. Jeder Nicht-Indianer, der mit einem Hosenanzug den ursprünglich indianischen Kontinent betritt, ist in meinen Augen ein Parasit und mir ein Dorn im Auge. Trump hat keinen Anspruch auf dieses Stückchen Erde. Es kann mir folglichgarnicht schnell genug gehen, dass sich die amerikanische multikulturelle Gesellschaft in Luft auflöst, wie uns versprochen wurde. Die haben dort nichts verloren. Wer für ein „Make America great again“ und pro Trump stimmt, der muss sich bitte auch der Islamisierung Europas unterwerfen, nichts anderes als eine Amerikanisierung von völlig verblödeten weißen Menschenaffenzombies ist mit dem amerikanischen Kontinent geschehen.

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      • thom ram

        Eine klare Sicht, welche du anbietest, Anna. Wer „Amerika great again“ will, muss „Islam for Europe“ prima finden.

        Neblige Sicht, meine ich, wenn ich jedem Weissen auf den amerikanischen Kontinenten den Gilb an den Hals wünschte. Auch unter den Weissen in Amerika gibt es solche solche und andere andere.

        Ich bin beteiligt. Weisser Mann in fremder Kultur. Ich habe in Bali Land gekauft. Jeder, der hier Land kauft, dreht damit an der Landpreisschraube mit. Baut er ein Haus drauf, drängt er Affen, Schlangen und anderes Getier sowie frei sich bewegende Kühe zurück. Ob der Ausgleich, den ich schaffe, die Sache ins Gleichgewicht zu bringen vermag, weiss der liebe Gott. Vor meinem Landerwerb war hier kärglich Gras, und etwas Dorngestrüpp. Jetzt sind hier Moringa – Papaya – Bananen – und andere Bäume. Es braucht viele Jahre, doch bildet sich Erde, welche den Namen verdient.

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  2. Johann

    In einem Video-Beitrag äußerte sich ein russischer Kenner, der sich seit Jahrzehnten mit dem Freimaurertum auseinander setzt, folgendermaßen: Trump sei zwar ein Freimauerer aber von der gemäßigten, konzilianten Fraktion der Templer.

    Was nicht alles gequatscht wird in dieser durch und durch orientierungslosen Welt.
    Da gibt es regierungsseits weltweit die systematische Desinformation, da gibt es die Gegenbewegung der Aufklärer mit Videobeiträgen und Blogs, ferner gibt es in diesem Spektrum bekanntlich auch gezielte Desinformanten, also gefakte Aufklärung. (Ich selbst bin vor kurzem auf so einem dt. Blogger gestoßen: er hatte ausgerechnet über 2 exponierte Personen Lügen verbeitet, die ich persönlich sehr gut kenne und ich weiß, dass beide zu den Integersten gehören. An einer Richtigstellung durch einen Kommentar von mir war der „Aufklärer“ nicht interessiert.) Auch sind mir diese Aufklärer und professionellen Rechercheure suspekt, die zwar die Gegenwart realistisch einschätzen aber in beinahe jedem Beitrag das 3. Reich diffamieren müssen (diesbezüglich hört nämlich für manche sonderbarerweise die prof. Recherche abrupt auf). Davon gibt es nicht wenige in der BRD. Sie vereinen beides: Wahrheit und Lügen. Aber diese Anbiederung an das System hat z.B. einem Herrn Ulfkotte auch nicht geholfen und die Wut trotz Unterwerfung nicht gemäßigt – sofern es sich bei ihm tatsächlich um Mord durch Systemlinge gehandelt haben sollte.
    Und um die Desorientierung zu steigern muss es auch noch Kulturfremde aus 120 Ländern Haustür an Haustür mit Volksdeutschen geben, deren Gewohnheiten und Rechtsvorstellungen nichts mit unseren Normen gemein haben und obendrein in dreistester Weise auch noch das Heil des Islamismus in Fußgängerzonen verkünden. Wie aber sollen sich Individuen orientieren, wenn äußere Leitlinien und charakterfeste Autoritäten im öffentlichen Raum gänzlich fehlen? Wenn Internet-Besucher auf YouTube auch noch Reptiloide aufgehalst bekommen? Dass die Erde flach sein muss? Numerologien und Prophezeiungen den klaren Menschenverstand schwächen? Es gibt nichts woran man sich halten kann.

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    • Anna Schuster

      Bei keinem anderen Thema gehen die Meinungen weiter auseinander als bei Donald Trump. Ein Freund schwört auf diesen Mann, er würde wie ein König Politik führen und alles richtig machen. Wir sind uns seit Jahren politisch einer Meinung aber kommt es zum Thema Trump hauen wir uns die Köpfe ein. Vielleicht liegt das auch daran, dass Amerika eine einzige Force ist? Es mischen dort Geheimdienste, Schattenregierungen, Hakennasen, die Ostküste und die amtliche Regierung selbst mit, es ist das völlige Chaos! Wer ist für was zuständig, wer zieht wann die Fäden?

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      • Johann

        Hakennasen und Freimaurer verlassen das sinkende Schiff und wechseln Schritt für Schritt nach China, dem neuen Platzhirschen, der die Restwelt zum Vasallen machen wird. Wal Mart beispielsweise hat (auch) schon die Front gewechselt: 75% der angebotenen Produkte lässt der amerikan. Konzern in China produzieren („China – USA“, J.-F. Susbielle, 2006). Wie die chinesische Variante der künftigen Weltherrscher aussehen wird, muss sich zeigen. Faktisch erscheint es jedenfalls egal, welche Spielräume ein amerikan. Präsident in näherer Zukunft haben wird. Der Untergang für die USA läuft. D.h. tut Trump doch noch Gutes so sind dies nur noch Interimslösungen.

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  3. Globama

    Nö Anna, hier liegst Du leider völlig daneben.

    Trump verfolgt ein konsequentes „Treasuries Coming Home Programm“, will heißen er holt abgewanderte Industrie Struktur in die US zurück. Dafür gibt es sehr viele praktisch erkennbare Beispiele. Das ist ein größeres Manöver und alles andere als leicht. Dabei kommt es mittlerweile zu Bündnissen mit den Gewerkschaften um Bernie Sanders, das heißt einem „Linken“ Flügel. Macht aber Sinn, da der Reindustrialisierungsprozess flankiert werden muss.

    Trump zerstört US nicht, und er ist auch nicht der erste Nationale der die US-Wirtschaft wieder stärkt. Wurde schon in Ansätzen unter Bush Junior gestartet, unter Globama aber wieder reduziert.

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    • Globama

      Es ist eigentlich ganz einfach.
      Trump – der Konkursretter – hat gar keine andere Wahl, da das Außenhandelsdefizit der US jedem Dollar-Anleger in letzter Konsequenz nur die Möglichkeit eines Verlustes bescheren wird. Und kaufen die keine US-Dollar mehr, kriegen die Ami’s aber echte Finanzierungsprobleme – da die bisher über täglich importiertes Geld (=Dollarkäufer; Handelswährung) leben. Deshalb muss so schnell als überhaupt möglich Produktionsstruktur zurück, denn produktive Unternehmen sind dann die Garantien. Es ist ein Kampf gegen die Zeit, und es ist ein zuweilen hässlicher Kampf gegen massiv Ausscherende..
      Nicht alles aus der Welt der Vorhersagen ist wundervoll in die reale Wirtschaft zu übertragen.

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      • Anna Schuster

        Das mag sein. Aber die USA ist unrettbar verschuldet. Genauso gut könntest Du einem toten Gaul das Laufen beibringen. Es ist verlorne Müh! Ich finde es aber mutig, dass Du Dich für den Grobklotz aussprichst, denn die gesamte Welt kann absolut nichts mit ihm anfangen. Sich für Trump zu bekennen ist noch schlimmer als sich für Gauland auszusprechen 🙂

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    • Anna Schuster

      Es tut mir schon ein wenig leid, dass er zwangsläufig scheitern wird, denn er hat zu viele Feinde: international, national und familiär. Naja, er wird das schon verkraften. Er kann ja bald nach Deutschland zu seinen Verwandten auswandern.

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      • Globama

        Nö, man muss Trump nicht mögen, schon gar nicht den ganzen Elitenfaschismus, um zu erklären, was da vor sich geht. Die Lösung seiner Gegner, der Lügennasen neigt zur Komplettentwaffnung, folgendem Bürgerkrieg und dann zur Auslastung der FEMA-Lager (wobei jene dieses Szenario weiter befeuern – im Hintergund des tobenden Wirtschaftskrieges). Was wie ich lese durchaus in deinem Sinne wär.
        Wie wärs mit einem Resettlement der Superreichen in die verkleinerten Baracken der ‚Indianer‘. Müsste zahlenmäßig locker reichen. Und freien Raum für die Origins. Die sind kriegerisch.
        Trump scheitert nicht. Sonst wär seine Truppe längst Geschichte. Die Nasen werden sich einordnen müssen (besser wäre jene lebenslang des Landes – zB auf eine Eisscholle da Klimawandelgläubige – wegen nachhaltiger Vergiftung zu verweisen). Seine Familientrojaner überschätzt Du – die sind nicht unumstritten und mittlerweile an der Leine („Over-rated and dangerous for Jews“) http://www.jpost.com/American-Politics/Jared-Kushner-registered-to-vote-as-a-woman-506130

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  4. thom ram

    Globama

    ***Trump scheitert nicht. Sonst wär seine Truppe längst Geschichte. Die Nasen werden sich einordnen müssen (besser wäre jene lebenslang des Landes – zB auf eine Eisscholle da Klimawandelgläubige – wegen nachhaltiger Vergiftung zu verweisen). ***

    Erste Behauptung unterschreibe ich mit dem Blute meines rechten Zeigefingers.
    Deine nachfolgende Idee der Eisscholle für Klimwawandelgläubige rettet meinen Tag! LoLLoL!
    Dankee!

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  5. Harmodios

    @Globama: Mit Spekulanten verhält es sich wie mit Schlapphüten: einmal Geheimdienst – immer Geheimdienst. Trump ist Spekulant. Auf der Ebene sind seine
    Sprüche zur Reanimation des bösen Imperiums zu werten. Das mal Industrie hatte.
    Steuergeldverschwendung für Dauerkriege und Mästen des Militärs sind das Gegenteil solider Haushaltsführung und führen unweigerlich in die Pleite, wie die Beispiele Frankreichs zur Zeit der Eroberung des Kontinents, des perfiden Albion um 1900 zeigten, die sich auf der Glorie ihrer frühen Ingenieure ausgeruht haben. Ist die Industrie erst mal ruiniert, reicht es nicht hin, ein paar hundert Quadratmeilen mit
    Werkhallen zu beglücken. Industrie beruht auf technischer Intelligenz, Erfahrung und solider handwerklicher Fähigkeiten über Generationen. Guck Dir mal ’ne Niggaarmada an Drehmaschinen an! Du hast kaum eine geraucht, bis es kracht. „Isch dafür nix kann, Massa!“ Arbeit beruht auf Wissen, das in Schulen vermittelt wird. Das beginnt in der Grundschule, wo heute 70% Orientalen rumbrüllen. Da unsere Kinder niX mehr lernen, wird sich unsere Industrie demnächst auch in China umsehen müssen. Seit wann haben Soziologen, Judexe, Bankster etc. je eine Büroklammer produziert? Wer glaubt, das ginge mit Robotern, sollte sich mal in die Praxis begeben.
    Trump ist ein Schwätzer, der für die Beschnittenen den Affen macht. Bis die sich für die ballistische Lösung entscheiden. Ob die Patrioten beim Militär vom Charakter eines Patton den Verfall aufhalten, werden wir bald erleben. Was die Ureinwohner
    betrifft, teile ich Annas klare Position. Deutsche Eroberung gab es im Siebenjährigen Krieg. Aber nicht in den Kolonien. Die Bismarck verabscheute.

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    • Globama

      Deine Argumentation im ersten Abschnitt in Ehren, natürlich gab und gibt es diese Produktivitätsgaps – gab es schon immer, es wird immer so sein. Aber es gibt auch Werkzeuge dagegen – und das sind geschlossene(re) Märkte (Amerika hat einen riesigen! Markt), Einfuhrbeschränkungen und und und.. Es heißt ja nicht, dass der Amerikaner in der Zukunft chinesische Billigware kaufen muss oder darf? Wo steht das? Es können auch teure amerikan. Produkte sein.. Zwangsläufig..
      Es ist ja kein Wunder, dass es Spannungen (steigenden Wirtschaftskrieg) zwischen EU und Amerika gibt – aus genau diesen Gründen. Und zweitens vergißt Du, dass die Amerikaner auch Mittel in der Hand haben für eigene Liquidität zu sorgen** – dh. nicht vollständig in ausländischer Hand sind, zudem per Verschuldung die Chinesen (derzeit noch) gut kontrollieren können, und zusätzlich versuchen aller Assets, die sie irgendwo eintreiben können, habhaft zu werden.
      Gleichzeitig Kosten zu reduzieren. Schau Dir die letzten (oh was für ein Zufall!) Wirbelstürme an, die ein riesiges Aufbauprogramm (ich glaub 300 Mrd.) notwendig machen – mit amerikanischen Geld – und für weitere Re-industrialisierung sorgen. Es sind die Summe der Details, die Du großzügig unterschlägst. Und ich habe Dir nur einige ganz wenige gegeben.
      Aber der größte Fehler in deiner Argumentation sehe ich in der militärischen Komponente. Wo bitte soll die jetzt noch funktionieren? Maximal im Verbund (Nato – die auch nicht mehr ungeteilt ist) können die kleinere Länder (siehe aktuell voltairenet.org) ins Chaos stürzen. Und haben dann umso deutlicher die aufstrebenden Nationen im Visier. Es ist eine Gratwanderung, die müsste im Hintergrund unbedingt abgesegnet sein, und sie ist nicht zwingend siegreich. Ich schätze sogar, sie ist desaströs. Amerika hat keine Wahl, was nicht heißt dass es sich friedlich und nobel verhalten wird. Aber das hatte ich ja bereits erwähnt.

      Nein, deine Argumentation hat zwar ein paar richtige Gedanken aber in der Summe baut sie auf Wunschdenken zu. Trump-Schwätzer? Na dann schau mal genauer hin. Sein Geschwätz hat übrigens auch eine Funktion.
      Harmodios, es ist auf jeden Fall gut sich darüber auszutauschen. Und wie gesagt – man muss kein Freund Trumps oder des Elitenfaschismus sein …

      **Wer sagt denn, dass die FED sich nicht in bestimmten Bereichen fügen muss? Gab es da nicht letztens einen prominenten Abgang? Steht vielleicht ein weiterer an?..

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  6. thom ram

    Feine Diskussion hier. So mag ich es. Verschiedene Sichtweisen. Gegenseitiger Speckrecht äh Respekt.

    Schon im billigsten Westernkrimi knallen sich die Bösen nach erfolgreich vollendeter Tat gegenseitig ab, weil jeder den Sack mit Gold alleine will. Lebensgefährlicher Nachteil derer, welche sich der Empathie haben berauben lassen. Und die da oben kennen Empathie nicht mal als Vokabel

    Ich setze auf die Millionen kleinen Feuer, welche weltweit bereits leuchten, klein aber fein. „Kleines Feuer“ nenne ich jedes konstruktiv kreative Projekt, egal welcher Grössenordnung .

    Ich möchte eines davon nennen, vielleicht kennt hier jemand noch nicht den Erwin Thoma 🙂
    https://bumibahagia.com/2017/06/08/wald-holz-haus-lebensweisheit-erwin-thoma/

    Habe zwar immer Hemmung, auf anderem Blog einen Link zu „meinem“ bb zu setzen, doch sagt meine innere Stimme, dass es grad ok sei 🙂

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  7. Globama

    Hallo Anna, hier – falls Ihr Interesse an diesen Infos habt – nochmal ein Update zu Trumps Wirken:

    https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2017/10/13/us-praesident-trump-dezertifiziert-uno-sicherheitsratsresolution-2231/#comment-37107

    „einparteibuch sagt:
    14. Oktober 2017 um 13:56
    Reisender

    Ja, so sieht es aus: An den Taten muss man Personen messen – und an Ergebnissen.

    Ich glaube, Trump führt im Grunde in ganz wesentlichen Punkten die Agenda von Obamas zweiter Amtszeit fort. Man betrachte da etwa den Krieg in Syrien und Irak, den sowohl Obama in seiner zweiten Amtszeit als auch Trump gegen ISIS und Al Kaida und nicht gegen Assad, Putin oder Iran führen. Da sind sogar die gleichen Leute in Schlüsselpositionen geblieben: Brett McGurk etwa, und auch Joseph Dunford. Und Obama hatte in seiner zweiten Amtszeit immer wieder Probleme, diese Israel überhaupt nicht in den Kram passende außen- und kriegspolitische Linie durch den von der Israel-Lobby dominierten Kongress zu bringen. Trump scheint mir dabei aber ein besserer Showman zu sein als Obama. Trump ist unglaublich geschickt darin, das US-Wahlvolk mit Worten zu begeistern, und sie dabei gleichzeitig mit Nebensächlichkeiten von den tatsächlich wichtigen und hart umkämpften politischen Entscheidungen abzulenken, etwa die geopolitische Ausrichtung der USA.

    Dabei glaube ich, sieht die Bilanz, die Trump zur Wahl 2020 seinem Wahlvolk präsentieren wird, bislang gar nicht schlecht für seine Anhänger unter den Wählern aus:

    – die US-Wirtschaft brummt.
    – und an der Mauer nach Mexiko wird zumindest weiter gebaut werden.
    – ISIS in Syrien und Irak wird besiegt sein.
    – Krankenversicherung wird für junge Leute wieder billiger.

    Und, ich glaube, auch für seine Unterstützer unter den US-Eliten wird er eine Menge in seiner Bilanz vorzuweisen haben:

    – TPP beerdigt und beim Umbau der Welt von angestrebter globaler US-Hegemonie in eine multipolare Welt vorangekommen
    – globalistische Israel-Lobby, wenn nicht zertrümmert, so doch wenigstens in Schach gehalten
    – US-Energie- und Realgüterbranche macht gute Geschäfte

    Richtig schlecht ist Trumps Bilanz nur aus Sicht der zumeist strikt zionistischen Globalisten, die die ganze Welt unter Stichwirten wie „liberale Weltordnung“ in ein US-Imperium verwandeln wollen. Aber das sind eben die politischen Gegner, die zu bezwingen Trump ja schließlich auch angetreten ist.

    ANTWORT“

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