Anna Schuster Blog für eine neue Welt

Verkehrte Welt

Verkehrte Welt. Foto: drtomobrien.ie

Eine Kooperation von Deutsches Mädchen und Anna Schuster

 

Das Paradoxe unserer Zeit besteht darin, dass wir in großen, makellosen Häusern leben, die wir mit kleinen, zerrissenen Familien füllen. Wir besitzen in diesen Tagen mehr Bildung, aber weniger gesunden Menschenverstand. Wir reden von Liebe und Toleranz, aber haben das Fühlen aufgegeben.

Die Medizin hat einen noch nie dagewesenen Fortschritt erreicht, aber der Gesundheitszustand der Menschheit könnte nicht schlechter sein. Wir haben den Mond bereist, kennen die Mondoberfläche besser als die Sorgen, Nöte und Träume unseres Nachbars.

Wir haben ein hohes Einkommen, aber keinen Seelenfrieden. Europäer und Asiaten besitzen den höchsten IQ, die Emotionen sind uns jedoch abhanden gekommen. Wir reden ununterbrochen, an Erkenntnis und Weisheit mangelt es uns jedoch. Noch nie waren wir so viele Menschen, die diesen Erdball bewohnen und gleichzeitig fehlt es an allen Ecken und Kanten an Menschlichkeit.

Wir leben in einer Welt, in der die Liebe zur Wahrheit, zu ehrwürdigen Werten und zu den Menschen als Hass und Boshaftigkeit deklariert wird, während Verachtung, kulturelle Zerstörung, Genozide, Misanthropie und Rassismus als Liebe bezeichnet werden. Die Finsternis wird zu Licht umgestaltet, Süßes wird uns als sauer verkauft.

Wir leben in einer Welt, in der sich rückgratlose Schurken edlen Wein einschenken und wackeren Helden Rauschmittel in den Kelch mischen. Schuldige werden für finanzielle Geschenke oder berufliche Positionen gerecht gesprochen, während denen, die Rechtens sind, das Recht genommen wird.

Wir leben in einem Land, welches die Freilassung von Volksfremden in fremden Ländern fordert, die aufgrund „von Meinungen“ eingesperrt werden, während es gleichzeitig die eigenen Leute wegen „politisch unkorrekter“ Meinungen jahrelang hinter Gitter sperrt!

Wir leben in einem Land, in welchem man mit bösartigsten Worten bis hin zu Mordaufrufen gegen das eigene Volk hetzen darf, während der Rechtschaffende wegen der Kritik an Verbrechen von kriminellen Ausländern bestraft und zensiert wird!

 

„Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert“

Alexander Soldschenizyn

 

Wir leben in einem Land, in dem es kein Geld für die eigenen Steuerzahlenden Bürger gibt, nicht einmal zur Rettung von wichtigen Firmen oder nach Flutkatastrophen, während für Migranten Kost, Logi, medizinische Untersuchungen, Handys, öffentliche Verkehrsmittel und die Besuche öffentlicher Einrichtungen wie Schwimmbäder, Museen, Fitnessstudios, etc. kostenlos sind!

Wir leben in einem Land, welches sich mit Demokratie rühmt, während seine Regierung gleichzeitig über die Köpfe der Bürger hinweg entscheidet und sie nicht einmal in die wichtigsten Themen wie den Euro, Finanzkrise, Grenzöffnung und die Ver(sch)wendung von Steuergeldern einbezieht!

Wir leben in einem Land, in dem uns seit rund 70 Jahren immer wieder die gleichen Parteien regieren und in dem wir jahrzehntelang immer nur die selben Gesichter im Parlament sehen!

Wir leben in einem Land, in dem „Täterschutz“ vor „Opferschutz“ steht, in dem schwerste Gewaltverbrechen mit Bewährungsstrafen und „Meinungsverbrechen“ mit Haftstrafen verurteilt werden!

 

„Aber ein Freund zeigte mir neulich einen ganz wunderbaren Ort, das Augusteum in Rom. Kaiser Augustus ließ es für seine sterblichen Überreste erbauen. Die Barbaren haben es zerstört, mitsamt allem anderen. Augustus, der erste große römische Kaiser. Wie hätte er sich vorstellen können, dass Rom, für ihn die ganze Welt, eines Tages in Trümmern liegen würde?
Es ist einer der stillsten und einsamsten Orte Roms. Die Stadt wuchs durch die Jahrhunderte um das Augusteum herum. Es erscheint einem wie eine kostbare Wunde. Wie Liebeskummer, an dem man festhalten will, weil er so angenehm schmerzt.
Wir alle wollen, dass immer alles so bleibt wie es ist. Wir nehmen es hin unglücklich zu sein aus Angst vor Veränderung. Aus Angst, alles könnte einstürzen. Und dann sah ich mich dort um. Sah die Spuren des Chaos, die es erlitten hatte. Wie es umfunktioniert wurde, verbrannt und geplündert und danach einen Weg fand wieder neu zu entstehen.
Und da war ich beruhigt. Vielleicht war mein Leben gar nicht so chaotisch. Vielleicht ist es nur die Welt. Und die einzig wahre Falle ist, sich an irgendwas alt Bekanntem zu klammern.”

 

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Foto: getyourguide

 

Paradigmenwechsel

Wir wollen in einem Land leben, in dem wir unsere Meinungen gerade heraus und straffrei sagen können, in welchem uns die geistige Freiheit zu gestanden wird, unsere wahren Gedanken mitzuteilen und wir für ehrliche Worte hoch geschätzt und nicht bestraft werden!

Wir wollen in einem Land leben, in dem wieder gleiches Recht für alle gilt und Straftaten und Beleidigungen für „alle“ Menschen unabhängig von Religion, Rasse und Herkunft, nach gleichem Recht geahndet werden!

Wir wollen in einem Land leben, in dem das Geld für welches wir selbst arbeiten in erster Linie für „uns“ ausgegeben wird. In dem unsere Regierung sich erst einmal um „unser“ Wohl kümmert!

Wir wollen in einem Land leben, in dem die Bürger wahres Mitspracherecht über das haben, was mit ihnen und ihrem Geld und Leben geschieht! Ein Land, in dem Gesetze erst dann erlassen werden, wenn sicher gestellt ist, dass der Großteil des Volkes sie auch wirklich haben möchte und in dem über die Ausgaben von Steuergeldern vom Bürger selbst entschieden wird!

Wir wollen in einem Land leben, in dem wir von einer neuen Führung regiert werden, in dem wir neue Gesichter sehen und neue Stimmen hören!

Wir wollen in einem Land leben, in dem eine wahrhaftige Gerechtigkeit wieder hergestellt ist, in dem der Schutz des Opfers über dem Schutz des Täters steht! Und in dem Verbrechen nach dem Grad ihrer Schwere und nicht nach religiöser oder ideologischer Gesinnung beurteilt werden!

 

jdjs

 

„Letzten Endes kam ich zu der Überzeugung, dass es etwas gibt wie die Physik der Suche. Eine Kraft in der Natur, die von so realen Gesetzen regiert wird, wie das Gesetz der Schwerkraft. Das erste physikalische Gesetz der Suche lautet ungefähr so: wer mutig genug ist alles Vertraute und Wohltuende hinter sich zu lassen, egal was, vom Haus bis zu alten Verletzungen und sich auf die Suche der Wahrheit macht, sei es nach Innen gewandt oder Außen. Und wer wahrhaft gewillt ist, alles was ihm auf der Reise passiert als Schlüssel zu betrachten und jeden der ihm unterwegs begegnet als Lehrer zu akzeptieren, und vor allem der dazu bereit ist, sich unangenehmen Realitäten, die einen selbst betreffen, zu stellen und diese zu verzeihen, dem wird sich die Wahrheit offenbaren.“

Aus dem Spielfilm Eat, Pray, Love

 


Alles Gute liegt vor uns, alles Schlechte geht vorbei.

Deutsches Mädchen und Anna Schuster

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8 Antworten zu „Verkehrte Welt“

  1. angi351

    wenn das nur endlich jeder einzelne begreifen würde. Kürzlich sind wir nach einer Wanderung Bus gefahren. Sonntag nachmittag, eigentlich Zeit für Gespräche und ähnlichem. Ein älteres Ehepaar hatte als einziges keine Kopfhörer auf! Wir haben uns sehr gut mit ihnen unterhalten. Die bösen (oder doch nicht bösen) Blicke haben wir ignoriert. Obwohl wir vermutlich als rechtsradikal gelten falls uns doch jemand zugehört hat….

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  2. gefreiter

    Danke an das Team,
    super starker Beitrag . Ich hoffe ihr arbeitet öffter Hand in Hand zusammen.
    Wer Wahrheit hören will, in dem Text ist sie pur.

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  3. Hanlonsrazor

    „[…] Das Paradoxe unserer Zeit besteht darin, dass wir in großen, makellosen Häusern leben, die wir mit kleinen, zerrissenen Familien füllen. Wir besitzen in diesen Tagen mehr Bildung, aber weniger gesunden Menschenverstand. Wir reden von Liebe und Toleranz, aber haben das Fühlen aufgegeben.[…]“

    Ich bin mir gar nicht mal sicher, ob es sich um mehr Bildung handel, oder nicht eher um mehr Dressur?! Wir sind zwar „systemgerecht“ dressiert, aber eine wirkliche Bildung – Wissen – ist eher gar nicht erwünscht! Das wäre nämlich „systemschädlich“! Als Sklaven sind wir zu „teuer“ und zu unbequem geworden!

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