Anna Schuster Blog für eine neue Welt

Warum sich der Westen selbst lädiert

Endstation Europa: Keine Identität, kein Zusammenhalt. Foto: vk.com

Jedes Völkchen auf dieser Erde, insofern es sich nicht um prähistorisch Autochthone handelt, besitzt ihren eigenen Gründungsmythos. Englands Gründungsmythos geht in das Jahr 1066 zurück und die Amerikaner feiern ihre „American Revolution“ mitsamt ihren Gründungsvätern der Vereinigten Staaten. Dem gegenüber haben die Jahre 1914 bis 1945 den Charakter und den Gründungsmythos der westlichen Welt irreparabel negativ beeinflusst.

Bewerten wir den 1. und 2. Weltkrieg objektiv, basieren diese beiden Kriege auf einem einzigen Konflikt im Jahr 1914, der im Jahr 1918 noch nicht gelöst war. Aus diesem Grund wurden die ruinösen Forderungen, die in Versailles beschlossen wurden, 1939 erneut aufgegriffen und endeten in der heillosen Zerstörung Deutschlands und weiterer europäischer Länder.

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Ein Positiver Gründungsmythos wird eine kulturelle Identität erhalten. (Rom/ Romulus und Remus). Foto: Crystalinks

Deutschland wurde mit der exprimierten Intention der Allierten zerbombt, den deutschen kollektiven Geist zu zersetzen. Um in der Eile des Gefechts sicherzustellen, dass die Deutschen zeitlebens nie wieder auf die Beine kommen, benutzte die „Siegermächte“ den gleichen geistigen Virus, die kulturelle Schuld und Scham, den Selbsthass und die Verachtung, die sie in der Zeit dieses müßigen Kriegs zu pflegen wussten, bevor die „Siegermächte“ das Land zerstörten.

Exkurs

Im Sommer 1914 erreichte die westliche Zivilisation ihren Zenit: Die europäischen Länder standen prosperierend, leistungsstark und – das ist das Wichtigste – souverän und unabhängig. Nach den Folgeschäden des ersten Weltkrieges gelang es den neu an die Macht gekommenen Nationalsozialisten zum Leid der Finanzelite durch den Gebrauch einer eigenen (zinseszinsfreien) Währung und einem staatlichen Kreditprogramm, gespeist durch landeseigenes Geld, das auf Arbeitskraft in Form von Dienstleistungen oder Industrieprodukten basierte, das Land aus den Ruinen zu heben. Nach wenigen Jahren schafften es die Nationalsozialisten den Außenhandel wieder aufzunehmen, der Ausbau einer Infrastruktur (Autobahn, Telefonnetz) entstand während andere europäische Länder noch immer mit den Folgeschäden des Krieges zu kämpfen hatten.

Als Vergeltungsmaßnahme erklärte die globale Finanzelite rund um den Globus Deutschland den Wirtschaftskrieg. Dieser wirtschaftliche Schlag wurde von den Globalisten auf der ganzen Welt als Angriff gegen das Dritte Reich verabschiedet.

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Links: The New York Times 15. März 1933: „Jewish boycott on Germany, prä-holocaust Ära. Rechts: Judea declares war on Germany, Frontseite der London Daily News, 24. März 1933. Foto: Archiv rarenewspapers.com

Im Sommer 1945 waren die einzigen Nutznießer des zweiten Weltkrieges die USA. Der gesamte europäische Kontinent wurde zerschlagen, ausgeraubt, in zwei Lager gespalten und in einen psychologischen Zustand der traumatischen Erschütterung bugsiert. Der Kontinent benötigte 20 Jahre, um sich von den Strapazen zu erholen. Der Wiederaufbau ging nur langsam von statten. Die geburtenstarken Jahrgänge, die in den 60er Jahren begannen, liegen jedoch in der Nachkriegszeit nach den Tumulten. Diese Generation war es, die anfing, ihre Geschichte wie ein altes Kleid aus stinkenden Lumpen von sich abzustreifen, jegliche Moral und Sitten vor den Toren abzulegen, die ihnen ihre Vorfahren hinterließen. Diese Generation rebellierte um ihrer Willen. Dies war der Zeitpunkt, an der die gesamte westliche Welt in das umgewandelt wurde, was wir derzeit in einer Art historischer Reminiszenz wiederholen.

 

Drogen, freie Liebe, Werteverfall. Woodstock in den 60ern.

Im Jahr 2017 werden wir zeuge der anhaltenden Formation und der Impfung der Bevölkerung durch einen neuen kulturellen Gründungsmythos, welcher die westliche Gesellschaft tiefgreifend negativ beeinflusste.

Was ist ein Gründungsmythos und welche Aufgaben erfüllt er?

Zunächst wirkt er wie ein ursprünglicher Rahmen, eine Art Aufbau für die Gesellschaft, der mit der Umwelt und untereinander interagiert. Sekundär definiert ein Gründungsmythos, was das absolute Gute und im umgekehrten Fall, was das absolut Böse darstellt. Daraus definiert die Gesellschaft wichtige gesellschaftliche Werte, um aus diesem Standpunkt heraus die Person zu rechtfertigen, die die politische Macht eines Landes ergriffen hat. Tertiär entscheidet und definiert ein Gründungsmythos, was eine Gesellschaft als heilig, ehrwürdig und erhaltend erachtet. Die Erzählung des Zweiten Weltkriegs wurde zu unserem neuen Gründungsmythos, der alle drei Funktionen erfüllt. Wann immer Bezug zur modernen Geschichte genommen wird, die Schlusslinie wird in der Nachkriegszeit gezogen. Die Beantwortung der Frage, wie wir unsere Gesellschaft definieren, welche Institutionen über uns regieren findet ihren Ursprung im Zweiten Weltkrieg.

Anstelle eines schönen, lebensspendenden Ursprungsereignis, das einem Volk Fruchtbarkeit und neues Leben in Glückseligkeit, Freude und Harmonie gewährt, war die Manifestation eines neuen Gründungsmythos ein Handschlag mit Tod und Zerstörung. Ein negativer Gründungsmythos bedeutet, dass der Baum des Lebens für die Gesellschaft vergiftet wird. Die Menschen erkennen es nicht, aber die Grenzen des zulässigen Denkens und die Orientierung der Ideen liegen alle stromabwärts vom Mythos der Gesellschaft. Solange unser Verständnis von dem, was wir sind, von diesem negativen Stiftungsmythos bestimmt wird, ist die einzige Richtung bergab.

Die Definition des absolut Guten und des absolut Schlechten

Als ein Teil der Massenindoktrination lernen wir durch die Disziplinarräume der staatlichen Schulen bereits als kleine Menschen, dass die Ausgeburt des Teufels und die lupenreine Boshaftigkeit die Nazis waren und all jene, die die Nazis bekämpfen, die Helden, die Guten und die Heilsbringer waren. Im 21. Jahrhundert findet sich dieses Leitbild in der heutigen Gesellschaft stärker denn je ausgeprägt. Von diesem Standpunkt aus leitet sich das Herzstück der Werte ab, mit der sich die westliche Gesellschaft definierte:

  • Anti-Nationalismus
  • Anti-Faschismus
  • Eine völkische Einheit bedeutet Schwäche für ein Land
  • kulturelle Vielfalt bedeutet nationale Stärke
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Foto: vk.com

Der Wertekanon, den sich die Deutschen eigenständig verordneten, ist eine Anti-These zum Nationalsozialismus, die alleingültig und ohne Alternative auskommen muss. Wahnhaft von dem ultimativ Bösen des Nachkriegs- Gründungsmythos des Dritten Reiches getrieben, ist der Westen davon besessen, der ganzen Welt zu zeigen, wie sehr man aus den vergangenen“ Vergehen“ der Vorfahren lernte.

Die Macht der Mythologie ist keine triviale Angelegenheit. Verliere deinen Gründungsmythos, und du verlierst deine Identität. Was mit den weißen Westlern passierte, ist schlimmer, es gleich einem Genozid. Wir haben unsere Identität nicht einfach verloren, sondern wir haben uns einer neuen Identität unterzogen, einer korrosiven und bösartigen Identität, die uns im Selbst-Vernichtungswesen auszulöschen droht. Wir haben unsere neue Gründungsmythologie, und es erfordert endloses Opfer ohne Hoffnung auf Ruhm.

„Kein größerer Schaden kann einer Nation zugefügt werden, als wenn man ihr den Nationalcharakter, die Eigenheit ihres Geist und die Sprache raubt.“

Johann Gottfried von Herder

Die heilige Kuh

Jegliches gesellschaftspolitische Selbstwertgefühl ist reine Bigotterie (blinder Fanatismus). Dieses Leitbild zu hinterfragen mit Rücksicht auf individuelle Unterschiede in den Kulturen und deren Verträglichkeit miteinander sind Tabu-Themen in unserer Gesellschaft. Aus diesem Grund werden Gewalttaten von Gruppen verübt, wie die AntiFa, die moralisch zumindest von ihnen selbst gerechtfertigt wird. Jeder, der eine nationale Politik anstrebt, ist ein Nationalsozialist, jeder, der konservative Traditionen und Werte beibehalten möchte, jeder, der die Einwanderung limitieren möchte, oder jeder, der an Geschlechterrollen festhält, verkörpert in den Augen der Linken das ultimativ Böse und Schlecht, das es zu bekämpfen gilt, weil ihnen ihr Gründungsmythos dieses Dogma lehrt.

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Der (negative) Gründungsmythos animiert und legitimiert Linksextremisten zu gewaltbereiten Taten. Foto: inventaria.org

Ein jüdischer Arbeitskollege sagte einmal, dass „die Juden so viel Geld haben, dass sie ein Holocaust-Museum in jeder amerikanischen oder deutschen Stadt errichteten.“ Es gibt ein Holocaust-Museum oder Holocaust-Denkmal in vielen US-Städten und den meisten deutschen Städten, egal ob klein oder groß, auf das Sie stolpern werden, wenn Sie die Stadt lange genug besuchen. Die Götzen und Götter unserer Ahnen ist die allgegenwärtige Holocaust-Geschichte. Auch kleine Städte in Amerika, die keine jüdische Bevölkerung vorweisen, besitzen Holocaust-Denkmäler. Warum um Himmels Willen wird Amerika dazu gezwungen, Holocaust-Statuen, Denkmälern und Museen zu huldigen, wenngleich dieses Ereignis nicht in den USA stattfand? Die Amerikaner hatten nach offizieller Lehrbüchern weder die Kenntnis noch die Teilnahme an diesen Ereignisse. Dennoch beugt die USA ihr kollektives Haupt und bezahlt kreuzbrav „seine“ Schulden an die rabbinischen Aufseher. Verfolgt die weit verbreitete Holocaust-Religion und die täglichen Memoiren der deutschen Politiker also eine ganz andere Absicht? Der Subtext des jüdischen Kollegen ist der, dass die primäre Funktion der Holocaust-Religion keine Erinnerung an vergangene Tage verfolgt, sondern die Funktion der Machtbeugung innehält. Die Macht seines Stammes.

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Foto: minds.com

So wird das Erbe Amerikas mit zwei negativen Gründungsmythen sukzessiv geschmälert, während gleichzeitig die Enteignung und Deinstallation der ursprünglichen, positiven amerikanischen mythischen Figuren (Gründungsväter) fortschreitet.

Selbstsprechend sind Horden aus krächzenden Muttersöhnchen, die alle Gruppen oder Individuen zerschreien, mit deren Ansichten sie widersprechen: „Nazis raus, Nazis raus, Nazis aufs Maul.“ Ein Nazi ist praktisch jeder, der mit irgendeinem Aspekt des WW II-Gründungsmythos nicht übereinstimmt. Das einzige unantastbare Ereignis, das nicht angezweifelt werden darf, über das Witze verboten sind oder das nicht hinterfragt werden darf, was in einigen europäischen Ländern mit einer Gefängnisstrafe geahndet wird, ist die heilige Kuh des Westens: Der Holocaust. Wer es in der westlichen Gesellschaft auch nur wagt, dieses Tabuthema zu hinterfragen, wird von der Gesellschaft gemieden, sozial geächtet und wie eine alttestamentarische Sirene oder ein Leprakranker jenseits der Stadtmauern ausgestoßen.

Diese heilige Kuh ist der Grund, wieso es im Westen immer wieder zu empörten und hysterischen Aufschreien kommt, wenn sich asiatische Jugendliche in SS-Uniformen zu sog. „Cosplay-Partys“ treffen oder die in Asien beliebte Nazi-Tracht an Hochzeiten anlegen. Der Holocaust ist nicht Teil des asiatischen Gründungsmythos, noch ist dieses Ereignis für die Asiaten „heilig“. Diese Menschen lieben schlicht und einfach die Mode, ohne die Absicht zu verfolgen, die Gefühle anderer Menschen zu verletzen. Die Empörung darüber, die von unserer westlichen Gesellschaft ausgeht, ist der kühne Versuch, den Wertekanon der Asiaten zu verändern und den Werten des WK II-Gründungsmythos der westlichen Gesellschaft anzupassen/ dieses Volk unserem eigenen Gründungsmythos zu unterwerfen.

 

An dieser Stelle verstehen wir nun auch die Selbstverachtung, den Selbstekel und den Selbsthass unserer Gesellschaft gegen sich selbst. Es ist ein inniger Wunsch, das kulturelle Kollektiv, physisch und psychisch zu zerstören, weil alle vier Funktionen unseres Gründungsmythos in der Nachkriegszeit negativ beladen sind. Der Krieg der Allierten gegen Deutschland wurde physisch beendet, wechselte danach auf die geistige Ebene und wurde dort bis zum heutigen Tag weitergeführt. Anstelle von positiven mythischen Inhalten, die zu Kinderreichtum, aufblühenden und prosperierenden Ländern geführt hätte, ersetzten die Siegermächte den Mythos durch Gewalttaten, Mord, Tod und anderweitige Horrorgeschichten. Anstelle der guten, alt ehrwürdigen Inhalte, die eine Gesellschaft gedeihen lassen, wurden furchtbare, bösartige Inhalte gewählt, die zur Identitätsauflösung einer Kultur führen und es schließlich zu Grunde richten. Adolf Hitler übernimmt in diesem kriegs-strategisch ausgetüftelten Konzepts die Rolle des personifizierten Teufels, des ultimativ Bösen, des wiedergeborenen Luzifers, eines der beiden Fundamente, die ein Gründungsmythos festschreibt und die die zentrale Position des Gründungsmythos in unserer westlichen Welt einnimmt. Adolf Hitler wurde gegen lichtvolle Gottheiten und starke Helden eingetauscht, die die Völker in allen Menschheitsepochen seit der Frühgeschichte verehrten und anbeteten.

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Gipsabguss des Metopenreliefs mit dem Sonnengott Helios. Original vom Athenatempel Ilion/Troja (Türkei); Griechisch; 300–280 v. Chr. Foto: jenseits-des-horizonts

Und so wurde der Holocaust instrumentalisiert als ein Verbrechen gegen die gesamte Menschheit. Dieser unsere negative Gründungsmythos hat den Geist der westlichen Gesellschaft vergiftet wie kein anderer und führte dazu, dass wir jegliches Selbstbewusstsein, jeglichen Ahnen-Stolz, alle unsere Werte und sogar unser Überlebenswille verloren.

Solange der Westen an diesem negativen Gründungsmythos festhält, wird sich die Gesellschaft abwärts bewegen. Dies ist die einzige Richtung, die ein negativer Gründungsmythos der Gesellschaft gewährt. Verliere deinen positiven Gründungsmythos und du wirst deine Identität verlieren. Ein Baum ohne Wurzeln wird absterben. Bevor die USA durch den WK II-Gründungsmythos ersetzt wurde, etablierte sich der Glaube an die britisch-amerikanischen Kolonialisten und Siedler. Das Gute zentrierte sich in diesem Mythos, umgeben von den Säulen Freiheit, Glückseligkeit, Familie, Gesellschaft, Gott. Ausgetauscht wurde dieser Mythos durch den bösen, rassistischen Weißen, den Sklavenhalter. Deshalb sehen wir in Deutschland die Verhüllung der Trümmerfrauen-Statuen, den Abriss alter Wehrmachtssoldaten und wird jeder, der stolz auf die deutschen Soldaten zurückblickt, als Nazi betitelt. Auch die Warnung und Drohung vor „Diktatoren“ und einem „neuen Hitler“ bei Nichtbefolgen des mythologischen Glaubens und fehlender Machtunterwerfung der mythologischen Religion gewinnt nun eine ganz neue Bedeutung.

Hätten die Deutschen ihren germanischen Glauben nach dem WK II beibehalten und nicht durch einen negativen Gründungsmythos ersetzt, wäre das Land nicht peu a peu verrottet und zu dem desaströsen suizidalen Endzustand verkommen, in dem wir es heute vorfinden. Der Westen verlor seine lokale sowie kulturelle Identität, gleich einem entwurzelten Baum und ersetzte sie durch eine korrodierende und böswillige Identität, die sie auf heimtückische Weise zersetzte.

Vielleicht verstehen wir nun den unbändigen Willen der Deutschen, ihr eigenes Land so schnell wie nur möglich zu zerstören. Denn sie sind die genealogischen Stammeltern und der Ursprung des WK II-Gründungsmythos. Und nur sie können diesen satanischen Ring wieder brechen und die Welt von dem Martyrium der Globalisten befreien. Wenn sie erfolgreich sind, wird ihnen die ganze Welt zujubeln und ihr Land wird zu einer auenlandgleichen Festung heranwachsen. Ohne die Mitfinanzierung des babylonischen Systems stehen dem Arbeiter prompt zzgl. 60% Einkommen zur Verfügung. Das Einkommen eines Ehepartners ist sodann völlig ausreichend, eine Familie mit vier Kindern in Frieden und Wohlstand zu ernähren.

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Die Folgen eines negativen Gründungsmythos, ausgeführt von Ideologie- anfälligen Bevölkerungsgruppen. Foto: Tagebuch eines Deutschen

Quintessenz

Wenn Selbsthass ein Kernelement der eigenen Identität darstellt, wird sich eine Kultur so lange selbst malträtieren, bis sie aufhört zu existieren. Grundsätzlich ist es egal, welche Person im WK II- Gründungsmythos des Westen für die Rolle des Personifizierten Beelzebubs missbraucht wurde. Es spielt auch keine Rolle, ob Hitler ein böser Schurke oder eine reine Lichtgestalt war. Ob das Kernelement eines Gründungsmythos negativ oder positiv beladen ist, ist für den Bestand einer Kultur ausschlaggebend. Eine nationale Politik, rein nüchtern betrachtet, beinhaltet die Problemlösung aller globalen Katastrophen, mit denen die Menschheit derzeit zu kämpfen hat. Nicht das „Nationale“ am Nationalsozialismus ist das Problem, wie man es uns durch den negativ beladenen WK II-Gründungsmythos verklickern möchte. Der Sozialismus des 21. Jahrhunderts ist das Problem, wie das wissenschaftlich fundierte Calhouns Mäuseutopia- Experiment nachweislich bestätigt. Mit einer nationalen Politik könnte der Welthunger gestoppt, die Ausbeutung der Menschen beendet, die Kriege beendet, die Länder innenpolitisch gestärkt und zur Blüte geführt werden, die Migrantenströme gestoppt und die vom Krieg zerbrochenen Länder wieder aufgebaut werden, so dass die Autochthonen wie auch die Migranten in Glückseligkeit, Wohlstand und Harmonie leben könnten. Diese Lösung der meisten Probleme auf der Erde gilt es zu dämonisieren, indem die Unterdrücker den Erfolg der Vergangenheit in einen negativen Gründungsmythos umwandelten. Es scheint, als wären unsere Leute einmal mehr durch Verwendung einer heimtückischen Lüge über den Tisch gezogen worden.


Alles Gute liegt vor uns, alles Schlechte geht vorbei.

Die Redaktion

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11 Antworten zu „Warum sich der Westen selbst lädiert“

  1. maestro

    Hallo Anna,

    Mir ist zuletzt klar geworden, dass die überdimensionale Konstruktion dieser Schuld – beim vielleicht stärksten Gegner – eine weitere strategische Bedeutung hat. Es hilft mir selbsterschaffend „Auserwählt“ zu sein.

    Wenn ich es schaffe einen Referenzpunkt zu erschaffen, der für den oberflächlichen normalen Menschenverstand eine berechtigte Ungeheurlichkeit gegen mich darstellt, dann kann ich, wenn ich immer wieder darauf verweise, mir eine Sonderstellung unter Gleichen generieren – zB. wenn man vorher alle Glaubensformen als „gleichberechtigt“ ansehen würde.

    Ich bin dann das außergewöhnliche Opfer, die außergewöhnliche Glaubensform, und mir werden Nachsicht, Liebe und Aufmerksamkeit zuteil. Auch dann, wenn ich beim Referenzpunkt kräftig nachgeholfen habe. Und auch dann, wenn ich selbst diese Erinnerungskultur (in jeder Stadt per Museum; in jeder Woche per Zeitungsartikel) zu eigenen Nutzen permanent erzeugen muss und will.

    Im Schlepptau dieses Coups kann ich zudem meine eigenen Schwächen und Boshaftigkeiten (wie auch den Coup selbst) verstecken, und kann bei berechtigten Zweifeln sofort offensiv agieren, indem ich zB. „Unterstellungen“ fabriziere, „vorsichtig sein muss“, „kleinste boshafte Anzeichen sofort niederschlage“.

    Denn der Schrecken schläft nicht und das Gute muss wachen.
    „Voila!“

    Und ganz schön perfide..

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    • maestro


      Aktion von Amnesty International: Papierboote mit der Aufschrift „SOS Europe“ am Strand von San Sebastian, Spanien.

      Artikel vom 1.6.2015. Das war vor dem „offiziellen“ Start der Migrationswaffe
      http://www.bpb.de/gesellschaft/migration/kurzdossiers/207653/ausblick

      Hir haben wir ein Dossier – Was den obigen Gedankengang in der argumentativen Praxis wunderbar offenbart. Ganz plötzlich wird dann ein referentielles Thema in die Argumentation eingeführt.

      Autoren: Marcus Engler, Jan Schneider
      (Anmerkung: Nicht alle Beiträge sind bei der bpb.de in dieser Weise gespickt. Es gibt durchaus sachliches und kritisches)

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      Antwort
    • Anna Schuster

      Mein lieber maestro,
      Genau das ist der religiöse Plan der krummbeinigen Hakennasen, die Menschen sollen brachial zu Opfern gemacht werden, damit sie am Ende sagen können „Wir sind die Auserwählten, seht uns an, wir sind die Herrscherrasse, uns alleine gehört der Planet.“
      Nur bis diese perfide Taktik ein Großteil der Menschen versteht, wird diese Gesinnungsgruppe vermutlich bereits Geschichte sein…

      Das Opfersyndrom dient wie auch im Islam zur Unterdrückung der Völker und Ausdehnung des eigenen Stammes, die Erde kann dadurch schneller eingenommen werden, es ist eine PsyOp, eine uralte Kriegsstrategie. Früher haben sich die Völker mit Forche, Fackeln, Gewehren bekämpft, heute ist dieser Krieg mit den immergleichen neolithischen Strategien lediglich in die geistige Ebene verrutscht…

      Wir haben im Laufe der Evolution die Haare verloren und sind zu Nacktaffen mutiert, die Erfolgsstrtegien denen wir uns bedienen, sind aber noch immer die aus dem Reich der primitiven Vollhaaraffen

      Auch im Privaten findet sich die Opfer-Strategie: Meine Schwester hat diese Strategie perfektioniert, sie meistert es, sich selbst immer wieder in die Opferrole zu stellen und die eigentlichen Opfer zu Tätern zu deklarieren. Schuld sind immer die anderen. Nichts anderes machen die Rattengesichter und Allahanhänger seit Jahrtausenden von Jahren… Die sind immer die Unterdrückten, die Ausgestoßenen und armen Opferchen und die Menschen fallen jedes Jahrhundert erneut darauf rein. Das gilt für Islam und ganz besonders das Yudentum.

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  2. logos

    Die letzten 100 Jahre perfekt zusammengefaßt.
    Danke dafür.

    Der Plan ist perfide. Gib den weißen Völkern anstelle ihrer eigenen Geschichte oder der verhaßten christlichen Religion einen kreierten Mythos. Den befrachte mit einem neuen, strafbewehrten und damit nicht hinterfragbaren Mythos.

    Auf einem negativen Gründungsmythos kann keine positive Zukunft aufgebaut werden. Das haben die Protagonisten in Jahrhunderten herausgearbeitet.

    Wenn der Koran zu Recht in der Kritik steht, ist es erstaunlich, warum sich so viele niemals die Mühe gemacht haben, das heilige Buch der Juden zu lesen, und damit meine ich nicht die Thora, sondern das wichtigere zunächst mündlich Überlieferte, während der ‚babylonischen Gefangenschaft‘ entstandene, und das Judentum bis heute zusammenhaltende Gesetzeswerk, den Talmud.

    Soviel zu ‚positiver Gründungsmythos‘ und Wirkmächtigkeit.

    Gefällt 2 Personen

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