Anna Schuster Blog für eine neue Welt

Warum fehlen im baden-württembergischen Plakat-Wald die AfD-Wahlplakate? 

Foto: RP Online

Beim Gang durch die Straßen der deutschen Städte und Dörfer, alternativ bei einer Autofahrt in die umliegenden Gefilde des schönen Deutschlands zeichnet sich ein bunter Plakate-Wald voller Geschäftemacher mit falschem Lächeln ab. Die Wahl-Plakate mit den alten aufgeweichten Phrasen grinsen aus allen Ecke hervor, die Gesichter der greisen Schmiergeldempfänger, Selbstbediener und Trittbrettfahrer mit digitalen Bildbearbeitungsprogrammen auf jugendlich getrimmt, wie die römischen Kaiserportraits idealisiert und kaschiert wurden, feiern kurz vor der Wahl am 24. September Hochkonjunktur. Bis auf eine einzige Partei, sind die Gauner und Halunken der Blockparteien steht vertreten: Die AfD.

Obwohl die Alternative für Deutschland die einzige Partei ist, die die Sorgen, Nöte, die aufkeimende Wut und den exponentiell wachsenden Ärger über Angela Merkels (Asyl)politik auffängt, fehlen in Deutschland weiträumig die blauen Wahlplakate der alternativen Partei.

Die AfD-Landtagsabgeordnete des Main-Tauber-Kreis Dr. Christina Baum gab auf ihrer Facebookseite bekannt, wieso in dem nördlichen Teil Heilbronn-Franken des Bundeslandes Baden-Württemberg noch immer die Wahlplakate fehlen, die für den „Newcomer“ unten den Parteien werben sollen. Über den Landesverband und über den Bundesverband bestellte die örtliche Alternative für Deutschland bereits vor Monaten termingemäß und rechtzeitig großformatige Plakate für den bevorstehenden Wahlkampf.

Nachdem die Firma, bei der die Kandidatenplakate für die Konfektionierung in Auftrag gegeben wurden, ihrer eigenen Plakatslinie Priorität einräumte, kündigte auch die zuständige Verteilerfirma plötzlich den abgeschlossenen Vertrag auf. Desweilen fehlen in dem Raum sämtliche Wahl-Plakate.

Die Landtagsabgeordnete beklagt zudem schweren Vandalismus im Kreis Main-Tauber. Wiederholt wurde ein Großflächenplakat der Partei umgeworfen und mit insgesamt 121 Messerstichen attackiert. Dr. Christina Baum schreibt diese Tat oppositionellen Fanatikern zu:

„Solche Aggressionen lassen sich nur auf blinden Fanatismus zurückführen. Das entspricht auch unserer Erfahrung bei Diskussionen mit den Grünen und Linken. An einem Austausch von Argumenten sind sie nicht interessiert oder auch gar nicht dazu in der Lage. Sie sind geprägt von blankem Hass und unbändiger Wut auf jeden, der nicht ihrer Meinung ist. Mir stellt sich dabei die Frage: Wie konnte es überhaupt soweit kommen? Elternhaus, Schule, Gesellschaft- wer hat versagt?“, fragt die Landtagsabgeordnete.

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Ein Großplakat der AfD Kreis Main-Tauber wurde mit 121 Messerstichen niedergestochen. Foto: Dr. Christina Baum

 

Zu antidemokratischen und „ungleichen“ Ereignissen kam es in Baden-Württemberg auch, als Herr Dr. Alexander Gauland zu einer Wahlveranstaltung in Buchen (Neckar-Odenwald-Kreis) am 16. September geladen war. Das für die Übernachtung ausgewählte Hotel Best Western in Bad Mergentheim bestätigte bei der telefonischen Buchungsanfrage gegenüber dem AfD-Mitglied zunächst die Buchung, revidierte jedoch ihre Entscheidung, nachdem der Name Dr. Gauland fiel und dass die Rechnung an die AfD gesendet werden solle. Daraufhin erteilte das Hotel der Partei kurzerhand eine Absage mit der Begrünung, „Herr Gauland sei in diesem Hotel unerwünscht.“

Offensichtlich ist sich das Best Western Hotel nicht bewusst, dass es mit ihrer undemokratischen Entscheidung gegen das Grundgesetz verstößt. Grundgesetz Art. 2 Abs. 3:

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden […]

Zudem begeht das Best Western Hotel in Bad Mergentheim einen Verstoß gegen die gültigen Gleichbehandlungsrichtlinien der EU:
„Durch Beschluss des Europäischen Rates vom 29. Juni 2000 wurde die EU-Richtlinie 2000/43 zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes ohne Unterschied der „Rasse“ oder der „ethnischen Herkunft“[1] verabschiedet. Diese Richtlinie gründet sich in der EU-Grundrechtecharta, die jegliche Diskriminierung aufgrund von „Rasse“, Hautfarbe sowie ethnischer und sozialer Herkunft verbietet. Die Richtlinie 2000/43 zur Anwendung des Gleichbehandlungsgrundsatzes verbietet grundsätzlich, dass jemand aufgrund einer rassistischen oder ethnischen Diskriminierung, des Geschlechts, der Religion oder der Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Orientierung ungerechtfertigt benachteiligt wird[2]“

Obwohl die AfD in dem Landeskreis floriert und bei der Landestagswahl 17,2% und im Neckar-Odenwald Kreis 18 % der Wählerstimmen für sich gewinnen konnte, womit jeder sechste Wähler sein Kreuz bei der Alternativen Partei setzte, kommt der Partei auch reichlich Feindseligkeit entgegen.

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Best Western Hotel macht sich durch antidemokratisches Verhalten strafbar. Foto: parkhotel-mergentheim.de

 

Best Western Premier

Parkhotel Bad Mergentheim

Lothar-Daiker-Straße 6

97980 Bad Mergentheim

Telefon: +49 (0) 7931-5390

Telefax: +49 (0) 7931-539100

Email: info@parkhotel-mergentheim.bestwestern.de

Internet:  http://www.parkhotel-mergentheim.de


 

Anna Schuster

Alles Gute liegt vor uns, alles Schlechte geht vorbei.

PDF: Warum fehlen im baden-württembergischen Plakat-Wald die AfD-Wahlplakate.docx

 

9 Antworten zu „Warum fehlen im baden-württembergischen Plakat-Wald die AfD-Wahlplakate? “

  1. gefreiter

    Ganz einfach, weil die Anti- Fa die Plakate entfernt. Ich konnte persönlich so eine Aktion sehen.
    Die AfD Plakate wurden als letzte aufgehängt, das heißt das sie viel tiefer hängen als die der etablierten Parteien, also auch leichter zu entfernen und dann werden die Antifanten losgeschickt, die die Plakate abreissen.

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  2. Franz Maier

    Hier Name, Anschrift und weitere Hinweise zu einer Systemhure (= Gerichtsvollzieherin die Leute wegen nicht bezahlter Zwangs-GEZ Gebühren bedroht, verfolgt, verleumdet etc.):

    Obergerichtsvollzieherin Reising (beim Amtsgericht Stuttgart)
    Büro: Salacher Straße 44, 70327 Stuttgart
    Postanschrift: Hauffstraße 5, 70190 Stuttgart

    Telefon: 0711-91247221
    Mobil: 0163-4849583

    Bankverbindung:
    IBAN: DE71 6005 0101 0003 8328 97
    BIC: SOLADEST600

    Bitte macht eifrig mit und liefert Namen, Adressen, Aufenthaltsorte etc. dieser Tätergeneration, egal ob Richter, Staatsanwalt, Finanzbeamter, Steuerprüfer, Politiker der Altparteien, Journalist der Lügenmedien, Mitarbeiter von Behörden, Mitarbeiter der Justiz, Mitarbeiter der Parlamente etc.

    Die machen das alle freiwillig, niemand zwingt sie gegen die eigenen Mitmenschen derart dreist und feindlich vorzugehen, sie machen es dennoch voller Hingabe, daher sind das für mich Gesinnungstäter.

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  3. mark2323

    Wäre ich Marketing-Berater der AfD, hätte ich ja angeregt, auf die für mich generell völlig unsinnigen Wahlplakate zu verzichten und das gesparte Geld stattdessen für einen guten Zweck zu spenden und dies öffentlichkeitswirksam zu kommunizieren.
    Damit hätte man doch mal punkten können und sich abheben vom Einheitsbrei!

    Wer aufgrund eines Plakats wählen geht, der kann es meiner Meinung nach auch gleich sein lassen.

    Reines Mind-Control-Werkzeug diese Plakate.

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