Anna Schuster Blog für eine neue Welt

Weltweiter Insektenrückgang: 80% des deutschen Insektenbestands bereits ausgestorben

Foto: cottishwildlifetrus

Schlagzeilen kursieren derzeit über das „Windschutzscheiben-Phänomen“, eine Beobachtung die darauf beruht, dass sich nach einer langen Autofahrt keine Insektenkadaver mehr auf der Windschutzscheibe befinden. Musste der Fahrer eines Automobils in der Vergangenheit nach einigen Stunden Autofahrt anhalten, um die Scheibe für eine gute Sicht von den klebrigen Reste der Insekten-Innereien mit einem speziellen grobporigen Scham zu beseitigen, fehlen diese im Jahr 2017 nahezu vollständig. Lediglich winzige Punkte finden sich nach vielen Wochen Fahrt vereinzelt auf der Autoscheibe. Worin liegen die Gründe des weltweiten Insektensterbens?

Diese Beobachtung wurde zumeist in Westeuropa  beobachtet. Eine deutsche Amateur-Gruppe namens Krefeld Entomological Society überwacht Insektenpopulationen in 100 Naturschutzgebieten in Westeuropa und ist seit den 1980er Jahren aktiv. Sie fanden heraus, dass bis 2013 die Bevölkerung der Insekten in den Naturschutzgebieten um 80% zu verschwanden. Die Zahlen der Krefelder Gruppe sorgten international bei Biologen und Wissenschaftlern für Furore.

„Seit 110 Jahren studiert der Verein die Insektenwelt in Krefeld, anderen Orten im Rheinland und auf der Welt. Der Befund: In den letzten Jahrzehnten sind nicht nur viele heimische Insektenarten ausgestorben, es gab auch einen Rückgang bei der Biomasse von eigentlich häufigen Insektenarten. In den Insektenfallen der Krefelder Entomologen betrug dieser Rückgang oft 70, an anderen gar 80 Prozent. „Die Zahlen sind erschreckend und alarmierend, zumal der Verein seine Untersuchungen zumeist nur in ausgewiesenen Naturschutzgebieten durchführt“, sagt Müller. „In der Zeit vor 1960 gab es in Krefeld beispielsweise noch 63 verschiedene Tagfalterarten, also Schmetterlinge. Heute sind es noch 30 Arten, ein Rückgang von mehr als der Hälfte der Arten.“ Auch bei allen Hautflüglern, wie Bienen und Hummeln, bei Fliegen, Käfern und anderen Insekten sei dieser Rückgang deutlich nachweisbar. „Es ist nicht die Honigbiene alleine, sondern die Vielfalt Hunderter Arten von Insekten, die für die Blütenbestäubung unverzichtbar sind„, erklärt Heinz Schwan, Ehrenvorsitzender des Vereins.“

 

Seit den letzten 10 Jahren verlieren britische Bienenzüchter ein Drittel ihrer Bienenkolonien jedes Jahr  im Durchschnitt. Dieses Verschwinden geht vermutlich auf den Rückgang der Blumenwiesen und Grünflächen zurück, denn seit den 1930er Jahren sind diese um schockierende 97% zurückgegangen.

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Schwebfliegen werden oft mit Bienen oder Wespen verwechselt. Sie sind wichtige Bestäuber. Ihre Populationszahlen sind in den Naturschutzgebieten in Deutschland stark abgesunken. Foto: sciencemag

 

Laut Matt Shadlow, Chef der britischen Wohltätigkeitsorganisation für Insekten:

„Gerade heute hatten wir ein Mitglied am Telefon, der uns bestätigte, dass die Vorderseite seines Autos jetzt frei von Insekten ist, und es gibt praktisch keine Motten in den Scheinwerfern. Dies ist Teil des Großverlustes von kleinen Tieren in den letzten Jahrzehnten. Die Öffentlichkeit kennt Bienen und Schmetterlinge, aber das sind nur die Spitzen des Eisbergs. Motten, Schwebfliegen, Wespen, Käfer und viele andere Insektengruppen sind heute spärlich geworden, obwohl sie einmal reich zutage waren.“

Natürlich werden Insektizide, die auf Getreide gesprüht werden, ein Hauptfaktor für den Tod von Insekten sein. Mehrere akademische Papiere und Studien finden sich zu diesem Thema online. Fehlende Blumen und Insektizide können aber nur einen Teil des Sterbens der Insektenpopulationen erklären. Das einzige, was diese offensichtliche Realität komplizieren könnte, ist eine Leugnung davon.

Hier sind ein paar kurze, weniger oft zitierte Faktoren, die den Niedergang der Insektenpopulationen erklären könnten:

 

Freiform-Aluminium in der Umwelt, wodurch die Bienen an „Demenz“ erkranken

Aluminium soll in freier Form nicht in der Umwelt existieren. Es bindet sich gewöhnlich schnell mit anderen Umweltstoffen, um eine wirkliche Bedrohung für Insekten oder andere Arten darzustellen. Dennoch lassen sich Freiform-Aluminiumpartikel in den USA, Europa und anderen Orten messen, die in den Bienen eine Art Demenz ausruft. Aluminium steht laut mehreren epidemiologischen Studien im Zusammenhang mit Alzheimer-Erkrankungen. Bei Autopsien der Gehirne von verstorbenen Alzheimer-Patienten konnten bei den Alzheimer-Erkrankung typischen Plaques im Gehirn hohe Aluminiumkonzentrationen nachgewiesen werden.

 

Laut Science Daily:

„Eine neue wissenschaftliche Studie hat sehr hohe Mengen an Aluminium-Kontamination in den Bienen gefunden, die die Frage aufwirft, ob die Aluminium-induzierte kognitive Dysfunktion eine Rolle bei der Abnahme der Hummelpopulationen spielt.“

Mit einer im Jahr 2000 abgeschlossenen Studie, die mit insgesamt 3777 Teilnehmern über einen Zeitraum von 8 Jahren in Südwestfrankreich durchgeführt wurde, konnte nachgewiesen werden, dass Alters-Demenz-Erkrankungen um 100 % und Alzheimer-Erkrankungen um 114 % häufiger sind, wenn die Aluminiumkonzentration im Trinkwasser über 100 µg/Liter lag. Dies scheint ein ernsteres Problem zu sein, als es diskutiert wird. Regulierungsbehörden in den USA ignorieren sie in der Regel, während unabhängige Organisationen wie Stop Spraying us Regenwassertests mit erhöhtem Aluminiumanteil in Regenwasser von Kalifornien nach Oregon verzeichnen.

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Testergebnisse der Organisation stop spraying us im US-Bundesstaat Oregon: Die Ergebnisse zeigen einen Titanium-Gehalt, der 6 fach über der erlaubten Dosis liegt, der Eisenanteil ist dreifach höher als erlaubt, Aluminium 66%, Quelle: stopsprayingus 

 

Die Organisation sauberer-himmel, das deutsche Pendant zu stop spraying us, konnte nachweisen,

„dass das als Ursache für viele schwere Krankheiten wie Alzheimer und Krebs in Verdacht geratene Leichtmetall Aluminium bundesweit im Niederschlagswasser anzutreffen ist und die Werte in der Regel nicht davon abhängen, ob das Regenwasser in einem urbanen oder ländlichen Raum gesammelt wurde. Dass Aluminium kein in der Luft ständig vorkommender natürlicher Bestandteil ist, etwa bedingt durch die Verwitterung und Erosion der Böden, zeigen die 17 Proben, bei denen Aluminium unter der Nachweisgrenze lag. Untersucht wurden insgesamt 72 Regenwasserproben, die zwischen Juli 2011 und November 2012 gesammelt worden sind. In 55 von 72 Proben konnte Aluminium durch zertifizierte Labore im Regenwasser nachgewiesen werden. Dies entspricht einer Häufigkeit von über 76 Prozent.

So lässt sich zum Beispiel im Bayerischen Naturpark Spessart, einem der größten Waldgebiete in Deutschland, stellenweise mehr Aluminium im Regenwasser finden als in den Millionenstädten Berlin und München. Dabei sind gerade die urbanen Gebiete für die Umwelteinträge von Metallen von besonderer Bedeutung. Von den verbliebenen Emissionen sind heute die urbanen Gebiete der bedeutendste Eintragspfad. Dies schlägt sich auch in der allgemein bekannten Feinstaubproblematik in den großen Städten nieder. Bei dem nahezu flächendeckend vorgefundenen Aluminium scheint es sich somit um ferntransportierte Partikel zu handeln, die aus diffusen Quellen stammen. Eine dieser Quellen oder die Quelle schlechthin könnte das globale Geo-Engineering sein, zumal die in Deutschland vorgefundenen Aluminiumwerte den in den anderen Teilen der Welt vorgefundenen Werten sehr ähneln.“

 

Zelltürme, elektromagnetische Energie stört das Insektenleben

Wie man sich vorstellen kann, haben Zelltürme und elektromagnetische Energie einen Einfluss auf Insekten. Das ist seit langem bekannt.

Nach einem Artikel von Natural Society:

„Die elektromagnetische Strahlung (EMR), die von beweglichen Türmen emittiert wird, ist so mächtig, dass sie die biologischen Systeme von Vögeln, Insekten und sogar Menschen beeinflusst. Die vom Umweltministerium veröffentlichte Studie forderte den Schutz von Flora und Fauna nach dem Gesetz.“

Es gibt nicht viel neue Informationen zu diesem Thema. Allerdings ist aufgrund der vergangenen Entwicklung der 5G-Technologie davon auszugehen, dass die Art und Weise, in der die FCC (Federal Communications Commission) das gefährliche neue System etabliert, die Umstände verschlimmerte.

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Österreich braucht 10.000 neue Handymasten: Der neue Mobilfunkstandard 5G soll 100-mal schneller sein als aktuelle LTE-Netze. Er soll die Vernetzung von über 100 Milliarden Dingen weltweit möglich machen. Foto: tt.com

 

Gemäß einem Waking Times Artikel mit dem Titel „5G Netzwerke wurden nun auf die Bevölkerung losgelassen mit keinerlei Garantie für ihre Sicherheit“:

„Die FCC (Federal Communications Commission) drängt darauf, die Genehmigung von 5G-Zellentürmen zu rationalisieren und die kleine Regulierung zu überschreiben, die derzeit existieren und die Verwendung von experimentellen hohen Frequenzen ohne umfangreiche Sicherheitsprüfung zu legalisieren. Ungetestete Frequenzen im Bereich von 28 Gigahertz bis 100 Ghz oder mehr sollen um uns herum ohne unsere Zustimmung eingesetzt werden, die von einer noch größeren Anzahl neuer, kleinerer Zelltürme ausgeht. Um diese Arbeit flächendeckend zu meistern, wird der 5G-Umbau sehr infrastrukturintensiv sein und einen massiven Einsatz von kleinen Zellen erfordern.“ Tom Wheeler, ehemaliger FCC-Vorsitzender und Corporate Lobbyist. Manche reden über die Verwendung von noch höheren Frequenzen, im Terahertz-Bereich, viel höher als bisherige Netzwerke.

Währenddessen reden die BÜNDNIS 90/ Grünen das Problem klein und deklarieren es in für die deutschen Vasallenpolitiker und ihre Altparteien typischen Weise als „Fake-News“.

Was kann daraus abgeleitet werden? Es scheint, dass alles eine Konsequenz hat. Jede einzelne Chemikalie, die synthetisiert und dann irgendwo in der Umgebung platziert wird, hat Konsequenzen, die viel weiter klingen, als jeder in Betracht ziehen möchte. Chemikalien, die wöchentlich in die Toiletten und Waschbecken der Haushalte gekippt werden, gelangen schließlich in unserem Trinkwasser. Die Filteranlagen der Wasserzubereitungsanlagen filtern jedoch nur bestimmte Stoffe und längst nicht alle schädlichen Substanzen aus dem Wasser, bevor das Wasser wieder aus unseren Leitungen fließt. Ein Fakt, dem sich die meisten Menschen nicht (mehr) bewusst sind.

Weniger ist mehr in dieser Zeit der „unsichtbaren Konsequenzen“. Apfelessig mit Honig ist ein stark wirksames Heilmittel mit entzündungshemmender, antibiotischer und antioxidativer Wirkung, das zudem reinigend und entgiftend wirkt. Es hilf, den Körper gesund zu halten transportiert schädliche Stoffe aus dem Körper heraus.

Zutatenliste:
1 Glas Wasser oder Mineralwasser
2 TL hochwertigen Apfelessig
2 TL Honig


Anna Schuster
Alles Gute liegt vor uns, alles Schlechte geht vorbei

PDF: Weltweiter Insektenrückgang 80 Prozent des deutschen Insektenbestands bereits ausgestorben

31 Antworten zu „Weltweiter Insektenrückgang: 80% des deutschen Insektenbestands bereits ausgestorben“

  1. gefreiter

    Klasse Beitrag Anna.
    Erst sterben die Bienen aus und 5 Jahre später
    der Mensch.
    Das oder so änlich hat ein Forscher mal gesagt.
    Bei der Sache geht es den Ameikanern um viel Größeres, um Bevölkerungsreduzierung.
    7 Milliarden auf der Welt, sind denen zu viel,
    sie wollen die Weltbevölkerung auf 500 Millionen drücken und deshalb werden Chemtrails versprüht.
    Wer die Zusammensetzung Chimtrails kennt, weiß das sie nicht für die Klimarettung versprüht werden.
    Es sollen über 6,5 Milliarden Menschen schneller von ihrem Leben erlöst werden und wir zahlen noch einen hochen Preis dafür, nämlich 2 Millionen pro Tag, zahlt Deutschland an Amerikaner.

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  2. stahl

    Was sagte Einstein über die Insekten/Bienen? Sterben Diese aus stirbt auch der Mensch.
    Haben die sich selbst Gewählten mit Ihren Chemtrails, genmanipulierten „Mist“, etc. gut hinbekommen.
    Weiter so! Unsere Kinder und Enkel werden es uns danken. Ganz sicher!

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    • gefreiter

      Stahl,
      wenn es so weiter gesprüht wird, dann gibt es keine Enkel mehr.
      Es hat schon jeder 3 Mann und jede 4 Frau Krebs, das ist eine Aussage unter der Hand eines Chefarzt Onkologen und die Medien spielen alles runter, meinte er.
      Das was Amerikaner erreichen wollten, wird umgesetzt, alles läuft nach Plan.

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  3. maschy

    Bald werden Hungersnöte die Welt überziehen……die „Grenzenlose Dummheit“ dieser Menschheit hat mittlerweile dermassen zugenommen, dass bald niemand mehr „Weis“ dass die Bienen und andere klein- Lebewesen für die „Befruchtung“ des Blütenbestandes im Frühjahr zuständig sind – damit überhaupt Früchte und andere „Lebens -Vermittler“ in ihrer vollen Pracht gedeihen können.
    Aber das ist ja alles nicht so wichtig !
    Viel wichtiger ist – dass wir mit dem I-Phone jeden Tag Milliarden von UN-NÖTIGEN „Botschaften in alle Welt versenden können….. bald wird eine
    ÜBER – Ionisierung der Atmosphäre stattfinden und dann ist erst mal DUNKEL – und zwar in jeder Beziehung ! Dummheit wird früher oder später immer „Bestraft“ ! Die Entwickelung – vor allem der Missbrauch dieser kleinen Geräte ist eine „GRENZEN – LOSE DUMMHEIT “ !!!
    Jedes andere Lebewesen in Flora und Fauna besitzt mehr „Intelligenz“ als der
    „Homo Sapiens“ – weil die „Sapientia“ irgendwo auf der Strecke geblieben ist –
    übriggeblieben ist nur noch der „Homo Erectus“ – ohne Bewusstsein – Idiotas ad Portas !
    🙂

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    • Anna Schuster

      Kennt Ihr dieses Videos aus China, dass die skurrilen Auswirkungen des Bienensterbens zeigt? In manchen Gebieten in China bestäuben die Menschen die Blüten per Hand:

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  4. LKr2

    Ich habe ja schon im Artikel – Nach der USA nun auch Chemiewaffenangriff in Deutschland? – berichtet, dass es in Weidling – Klosterneuburg/Wien keine Vögel mehr gibt. Interessiert das jemanden? Eben!
    Also machen wir einfach weiter so, ist ja nicht weiter von Bedeutung…..

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    • gefreiter

      LKr2,
      ich habe den Artikel auch gelesen, den ich bin auch täglich beim N8Waechter unterwegs, nur als josef57 bekannt.
      Also wenn es um Chemtrails geht, da kann man auch gegen Wände reden, die Menschen glauben es einfach nicht. Erst wenn die Merkel
      die Chemtrails zugeben würde, dann würden die Schlafschafe es auch glauben und das wird sie nicht tun.

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      • LKr2

        Servus Josef57 (gefreiter),

        ja, leider ist es so, wie Du es schilderst.

        Meine Eltern sind ü. 70 und in den Nachkriegsjahren aufgewachsen, was nicht immer ein Honigschlecken war. Und doch sind sie heilfroh, ihr gesamtes Leben ohne größere Verwerfungen bis zum heutigen Tag gelebt zu haben. Um uns haben sie jedoch große Angst, denn was da auf uns zukommt, ist nicht in Worte zu fassen. Jung möchten sie nicht mehr sein…..

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      • gefreiter

        Servus LKr2,
        leider ist das Tal des Jammers noch nicht erreicht, es muss und wird noch schlimmer kommen, sonst wird die Bevölkerung nicht wach.
        Noch ist das Volk sich nicht einig.

        Gruss

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    • 006

      Wen interessieren schon Vögel? Solange es noch einen Aldi oder Lidl in der Nähe gibt … – oder vielleicht sogar beide? – … ist doch alles in Ordnung! Und wenn es die nicht mehr geben sollte?? Na, dann gehen wir eben zu EDEKA oder REWE! 😆

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      • Hase

        und was folgt dir von dieser Erkenntnis – sprich was isst du? Nur jammern hilft nicht – was uns hilft, ist dass wir uns von guten Alternativen berichten, die wir gefunden haben. Also, was isst du so jeden Tag?

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  5. 006

    Aus dem Artikel…

    Musste der Fahrer eines Automobils in der Vergangenheit nach einigen Stunden Autofahrt anhalten, um die Scheibe für eine gute Sicht von den klebrigen Reste der Insekten-Innereien mit einem speziellen grobporigen Scham zu beseitigen, fehlen diese im Jahr 2017 nahezu vollständig.

    ‚Nach stundenlanger Fahrt’…? Hier merkt man ihr geringes Lebensalter, Frau Schuster. Ich habe 1976 den Führerschein gemacht … – und ich bin sicher, JEDER, der in dieser Zeit auch schon Auto gefahren ist, wird Ihnen bestätigen können, daß die Scheiben nach spätestens 10 Minuten voll waren!! Besonders zu bestimmten Tageszeiten (gegen Abend) war es nahezu unerträglich – aus Autofahrersicht. Aber offensichtlich gut, Hauptsache: Nicht rechts! 😆

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      • 006

        Das hängt vom Thema ab, das man betrachten will … würde ich sagen. Ich wüßte jetzt auch gar nicht zu sagen, seit wann ich diese Insektendichte meiner Jugend nicht mehr erlebe bzw. wann ich wahrgenommen hätte, daß sie nicht mehr da ist. Aber … bis zum Ende der Siebziger war es definitiv noch so. Wenn es, sagen wir, ab Mitte der Achtziger nicht mehr gegeben war, muß man also schon über 50 sein, um noch sozusagen den natürlichen Zustand erlebt zu haben.

        Das ist ja ein Prinzip bzw. ein Herrschaftsprinzip: Blockiere die Tradierung der Erfahrung bei irgendeiner jungen Generation … und längstens 50 Jahre später halten alle Nachgeborenen auch das Falscheste für normal. Ich habe das damals beispielsweise nie verstanden, wenn meine Mutter – also auch schon in den siebziger Jahren – immer sagte: Ach, früher hat das Brot einfach besser geschmeckt. Und die XXX erst. Oder die YYYY. Heute verstehe ich es!

        Im Vergleich zu dem was meine Mutter (geb. 1927, gest. 2008) in ihrer Kindheit und Jugend und auch noch in ihren jungen Erwachsenenjahren in den Anfängen der BRD gegessen hat (sie kam von einem Bauernhof – die lebten noch einmal naturnäher als Städter), essen wir heute vermutlich einfach nur noch Dreck!

        Noch ein kleines Beispiel dazu: Ich esse seit meinem 33. Lebensjahr kein Fleisch oder Wurst mehr, aber vorher habe ich beides, schon durch meine Verwandschaft zu Bauersfamilien durch meine Mutter, natürlich reichlich genossen. Mein Opa kam aus Asel – das ist ein Dorf, das es heute nicht mehr gibt, weil es in dem Bereich lag, in dem die Eder zu einem Stausee gestaut werden sollte.

        Da wurden dann die dort ansässigen Bauersfamilien enteignet und mußten ihre Dörfer verlassen, wobei sie natürlich schon relativ großzügig entschädigt worden waren. Da ist dann mein Opa, damals natürlich noch als Kind mit 4 Brüdern, mit seinen Eltern nach Oberhessen gezogen, wo sein Vater in einem kleinen Dorf einen Hof gekauft hat, den die Familie dann bewirtschaftet hat.

        Nun hatten sie aber natürlich nach wie vor enge Beziehungen zu der Gegend um den Edersee, denn sie waren ja nicht freiwillig von dort weggegangen. Und das brachte es mit sich, daß auch ich als Kind immer mit zu Verwandtenbesuchen – die saßen hauptsächlich in Vöhl – fahren mußte, was ich auch ausgesprochen gerne tat, weil es da immer superleckeres Essen gab … und zwar bergeweise!

        Und unter diesem leckeren Essen war auch eine Spezialität der Gegend, die ‚Ahle Worscht‘. Das war eigentlich nur so eine ‚rote Wurst‘, die aber irgendwie besonders zubereitet wurde. Und ich kann nur sagen: Diese Wurst schmeckte einfach noch mal um Lichtjahre besser als die Entsprechung, die es hier bei uns in Oberhessen zu kaufen gab.

        Und genauso war es mit dem Brot. Als ich ein Kind war (sechziger Jahre), wurde in dem kleinen Dorf, in dem meine Großeltern mütterlicherseits ihren Hof hatten, ganz normal im Backhaus gebacken. Da waren dann die damit verbundenen Aufgaben reihum von den Familien der Dorfgemeinschaft zu erledigen: Es mußte das Reisig besorgt worden, der Ofen im Backhaus angeheizt werden und-weiß-ich-was-noch-alles.

        Und wenn der Ofen eine bestimmte Temperatur hatte, dann erst die Familien dran, die zum Brot- und Kuchenbacken vorgemerkt waren. Da wurden dann mehrere Laibe Brot gebacken – jeweils so für eine Woche oder auch etwas länger. Kuchen auch, aber der wurde gleich Samstag und Sonntag gegessen. Und dieses Essen war … anders.

        Ich habe das irgendwie gar nicht SO richtig mitbekommen damals … aber meine Mutter hatte da wohl sensiblere Geschmacksnerven und hatte ja auch noch ganz andere Zeiten erlebt, wo die Nahrung praktisch nur aus dem Dorf selber kam … und der war der Wandel des Geschmacks des Brotes, das man dann später beim Bäcker und noch später nur noch im Supermarkt kaufte, richtig aufgefallen. Und zwar UNANGENEHM aufgefallen!

        Wer heute auf dem Dorf aufwächst … hat keine Ahnung mehr davon. Er frißt die selbe Scheiße, die alle anderen auch fressen – und denkt, das muß so sein. Und einen Unterschied zu früher kann er natürlich nicht feststellen, da er ja dieses ganz Andere niemals erlebt hat. Von daher: 1945 ist wirklich so etwas wie eine absolute Wasserscheide! Da trennt sich eine Welt, die, aller Technik zum Trotz, doch noch zum größten Teil natürlich war oder lebendige Traditionen in diese echte Welt hinein hatte, von der nachfolgenden heutigen und vollkommen künstlichen Welt, in der die in ihr Lebenden keine Ahnung mehr von ihrem Verlust haben.

        Ja, jetzt bin ich etwas abgeschweift … aber der Grundtenor bleibt: Die Tradition ist sehr schnell gerissen … und die, die aufgrund ihres Lebensalters keinen Kontakt mehr mit dem lebendigen Ausdruck bestimmter Inhalte bekommen konnten, werden zu Abhängigen derer, die ihnen auch noch die rein abstrakte Information darüber verwehren … und sie stattdessen mit kalorien- und nährstoffleeren Surrogaten abspeisen, deren absolute Erbärmlichkeit die Opfer dieses Prozesses leider nie – jedenfalls was die Masse betrifft – erkennen können.

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  6. Inge

    Was kann man dagegen tun ?
    Unsere Agrar-Genossenschaft pflanzt seit zwei Jahren auf 32 Hektar Blumenwiesen,Sonnenblumen und Luzerne an. Das subventionierte
    Programm soll 5 Jahre laufen. In unserem Dorf gibt es Schmetterlinge,
    Bienen,Hummeln,Schwalben,Fledermäuse wie in alten Zeiten :
    ich denke denk wegen unserer Blumenwiesen. Jeder einzelne sollte was gegen
    das Insektensterben tun . Den Hausrasen zur Blumenwiese gestalten oder
    wenigstens Schmetterlingsflieder pflanzen,ein Busch reicht bereits um
    hunderten Schmetterlingen Nahrung zu bieten.
    Das allgemeine Insektensterben kann ich ansonsten ebenfalls bestätigen !

    Freundliche Grüße aus dem Erzgebirge

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  7. Inge

    Danke und tolle Idee “ Bienentränke „.

    In Nachbars Pool sterben jeden Tag die Nützlinge . Mein Kind wird die
    Umsetzung dieser Idee lieben…

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  8. Inge

    @ Hasi

    Ich kann jetzt nicht anders : zu den Mobilfunkmasten gibt es mehr zu sagen !

    Fakt : dichtes Netz von MfM wohl nicht nur in Deutschland.Entfernung der
    Masten zueinander wenige Meter bis maximal 5 Km (in Bewohnten Gebieten )Auffällig , nach kurzer Autobahnfahrt, stehen wie eine Schranke rechts und links je ein Mast direkt am Rand der Autobahn . Gefühl hat sich die Anzahl der MfM
    innerhalb 2016/17 nahezu verdoppelt.Viele MfM lauern auch versteckt unter
    historischen Plastikschindeln sogar unter Kirchendächern.Gespeist werden die
    kinderarmdicken MfM Kabel von Solarstrom unweit der Masten.
    So gesehen darf man die politische Entscheidung einer Frau M alles in Windenergie umzustellen gern in einem anderen Licht betrachten…

    Schauung : Wenn man einen Alb-Traum hatte ,der absolut real erschien,
    kann das auch eine Schauung sein(denke ich zumindest ).Die Ahnen warnen
    uns eventuell so.
    Stichpunktartig zum Traum: die MfM erweisen sich als“Knarre
    am Kopf“f,Insektensterben ist noch das Gerinste.MfM können aber durchaus auch dezenter:
    (dann werden sie nur gering hochgefahren) man streitet sich unentwegt und nur im Einzelfall erschlägt auch mal ein Mann seine Frau und weiss danach nichts mehr von seiner schrecklichen Tat.

    Sorry , bin eigentlich nur Mitlesender Acker-Demiker und das ist eigentlich auch
    gut so —aber MfM konnte ich nicht umkommentiert lassen-schon wegen meines
    Alb-Traumes

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  9. Hase

    Hallo Inge, deswegen ist es ja so absurd, dass sich die kampfwahlparteien angeblich einig sind, mfm noch mehr aufrüsten zu wollen! Wahrscheinlich sind die mfm auch mit der haarp- technologie verbunden. Als Digitalisierung wird das angepriesen, aber Digitalisierung ist Naturentfremdung. Einfaches Beispiel: eine analoge Uhr zeigt wenigstens noch naturgemäß drehende Zeiger – wie sich auch Sonne und Mond am Himmel bzw. die Erde dreht.
    Was hast du denn geträumt, Inge?

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  10. Hase

    Ich finde die Idee mit den Tränken für die Insekten auch gut! Statt Murmeln („murmeln“ passt aber gut zu Wasser) kann man auch Steine nehmen, ich kenne auch noch die Variante, ein Stöckchen schräg in eine Tränke zu legen. In der Tränke bei mir baden sogar öfteren die Nacktschnecken, das konnte ich neulich einem Kind vermitteln, das mich besuchte. So etwas freut mich!

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      • Hase

        hahaha, danke! Ich find dich auch gut – hab vorhin dein Statement im „Impressum“ gefunden und mich daran erfreut!

        Die Nacktschnecken lieben es, sich im Sommer in dem Wasser zu suhlen – beim Anblick kann ich das richtig mitfühlen. Ist ne flache Schale, genauer gesagt ein umfunktionierter Blumentopfuntersetzer. Einen anderen größeren teilten sich im Frühjahr sogar Vögel zum Baden und die Katze als Tränke. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten versteht sich.

        Werde nun in einen wohl mehr Steine legen, oder eine kleine Schale höherstellen, auf den Tisch oder so, für die Insekten. Hab da auch oft Wildblumensträusse stehen, an denen können sich auch die Insekten laben, und sind auch für Menschen und andere Tiere Heilkräuter und essbar.

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  11. Paul-Wilhelm Hermsen

    Das ist noch nicht Alles!
    Laut Professor Berthold (https://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Berthold), einem weltbekannten deutschen Ornithologen haben wir seit 1850 in Deutschland durch die Klimaveränderung eine leichte Zunahme der Vogelarten. Die Vogelpopulation ist seit dieser Zeit jedoch um 80 % zurück gegangen. Schuld ist die verfehlte Landwirtschaft, die man den Landwirten noch nicht einmal anlasten kann, da sie durch das bestehende Wirtschaftssystem in einen erbarmungslosen Existenzkampf gedrückt werden, der Diversifizierung und Dezentralisierung in der Landwirtschaft nicht zulässt. Monokulturen und Pestizide sind weitere Gründe für den Rückgang der Insekten. Folglich haben die Vögel nicht mehr genügend Nahrung für ihre Brut.
    Logisch!

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  12. gefreiter

    Paul-Wilhelm Hermsen,
    es wird viel auf die Bauer geschoben und geschimpft, dabei setzen deutsche Bauern die Giftstoffe sehr sparsam ein, den die Gifte sind teuer.
    Seit 20 Jahre werden gefährlichere Stoffe per Chimtrails ausgesetzt und die machen die Insekten und die Menschen kaputt, seit 2015 wurde die Verteilung um das 5 fache erhöht.
    Demnächst dürfen die amerikanischen Rancher
    ihre genmanipulierte Erzeugnisse nach Deutschland liefern, was der Donald Trump mit Merkel vereinbart hat.

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