Israels Ministerpräsident Netanyahu wegen Bestechung und Betrug angeklagt

Der Ministerpräsident kommt in Bedrängnis. Foto: Middle East Eye

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu wird in zwei Fällen von Bestechung und zwei weiteren Fällen verdächtigt, sich verfassungswidrig verhalten zu haben.  Die Polizei bestätigte dies am Donnerstag. Ein Sprecher sagte, dass jede Anstrengung, die israelische Regierung zu wechseln, „zum Scheitern verurteilt“ sei.

Ein israelischer Polizeibeamte bestätigte die Anklagen, die auch Betrug und Vertrauensverletzung beinhalteten, während einer Anhörung in Israels Oberstem Gerichtshof, berichtet die israelische Zeitung Haaretz.

Die Behörden veröffentlichten die Information, weil sie beabsichtigen, dadurch Informationen über die Zusammenarbeit von Netanyahus ehemaligem Stabschef für ihrer Untersuchung zu erhalten.

Für die Beihilfe der kriminellen Machenschaften Netanyahus würde der ehemalige Helfer, Ari Harow, „Immunität wegen angeblicher Verbrechen unter Beteiligung seiner eigenen Regierungsbeziehungen erhalten“, berichtet Haaretz.

Ein Pressesprecher Netanyahus ist sich sicher: „Die Kampagne, die israelische Regierung zu stürzen, ist im Gange, aber sie wird scheitern, aus einem einfachen Grund: Weil es nichts gegen Netanyahu einzuwenden gibt.“

War es nicht die Fusion der USA und ISrael, die unter Instrumentalisierung der NATO sämtliche Länder in den Krieg stürzten und ihnen durch einen Regimewechsel eine jüdische Rothschildbank aufzwangen?

Netanyahu (67), der im Jahr 2015 zu einer vierten Amtszeit gewählt wurde, musste sich einer polizeilichen Untersuchung unterziehen, weil er „Geschenke“ von wohlhabenden Unterstützern erhalten haben soll. Zu diesen Gönnern gehört der australische Milliardär James Packer und der israelische Hollywood-Produzent Arnon Milchan.

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James Packer und Exfrau Mariah Carey. Foto: Vanity Fair

 

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Dem Ministerpräsident wird ebenso vorgeworfen, dass er geheime Kontakte mit dem Verleger von Yediot Aharonot, Israels meistverkauften Tageszeitung pflegt. Die Polizei ermittelt, ob hier Einflüsse seitens der Regierung getätigt wurden.

 

 

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