Eilmeldung: Israel stört Waffenruhe in Syrien

Schlechte Nachrichten: Mitte Juli vereinbarten der US-Präsident Donald Trump und Russlands Zar Wladimir Putin einen Waffenstillstand in Syrien, der das Input hatte, der Bundesregierung den politischen Boden für die Rechtfertigung der unbegrenzten Flüchtlingsströme zu entziehen. In Syrien stellte sich ein von Krisen und Krieg befreiter Alltag ein, das muslimische Volk konnte – zumindest kurzzeitig – aufatmen, wäre da nicht ISrael. Bereits in der Vergangenheit fiel der jüdische Staat seit dem Eingreifen Russlands gegen den ISIS mehrfach negativ auf, attackierten Israelische Streitkräfte Assads syrisches Militär aus Angst, den ISIS zu verlieren.

Die russische Militärpolizei hat letzten Monat in der südwestlichen Deeskalationszone Checkpoints und Beobachtungsposten eingerichtet, sowie eine weitere, die die Golanhöhen abdeckt. Laut Col.-Gen. Sergei Rudskoy, Chef der Hauptoperationsdirektion des russischen Generalstabs, setzten die russischen Streitkräfte am 21. Juli und am 22. Juli zwei Kontrollpunkte und 10 Beobachtungsposten „entlang der genehmigten Berührungsgebiete“ zwischen den Militanten und den Regierungskräften ein.

 

Southfront.org:

Der russische General fügte hinzu, dass Moskau Israel, die Vereinigten Staaten und Jordanien über den Einsatz informiert hatte. Mittlerweile hat Israel seine Besorgnis über die russischen Aktionen in der Region gezeigt.

Der frühere israelische Ministerpräsident Binyamin Netanyahu sagte, dass Israel ein Waffenstillstandsabkommen zwischen den USA und Russland ablehnt, das es versäumt hat, sichere Zonen in Südsyrien zu beseitigen. Netanyahu fügte hinzu, dass Israel die iranische oder Hezbolalh-Präsenz im Grenzgebiet nicht tolerieren wird.

Mit anderen Worten: Tel Aviv zeigte einmal mehr, dass es nicht an einer Art von Beendigung der Feindseligkeiten (in syrischem Kriegsgebiet) interessiert ist, die zu einer Stabilisierung der Situation in Syrien führen könnten.

 

Der ultraorthodoxe Staat folgte vor zwei Tagen aufgrund seines religiös-fanatischen Glaubens, Gottes auserwähltes Volk zu sein, seinem Plan, Erez-Israel und dem damit einhergehenden territorialen Anspruch auf das Heilige Land. Unglücklicherweise befinden sich dort palästinensische Familien, die aufgrund der jüdischen Allmachtsphantasie und dem religiösen Radikalismus ausgerottet werden müssen.

Obwohl die UN Israel Anfang Juni wegen dem barbarischen Vorgehen gegen die Palästinenser wieder einmal ermahnte, ändert dies nichts an der Hetze, der Mordlust und der Kiriegsbereitschaft des jüdischen Staates gegen palästinensische Familien.

 

The guardian:

Der Oberste Menschenrechtsbeamte der UNO hat den 50. Jahrestag der Besetzung Israels in dem palästinensischen Gebieten geprägt, indem er sein schnelles Ende forderte und darauf bestand, dass ein solches Ergebnis beiden Seiten zugute kommen würde.

Zeid Ra’ad al-Hussein, der jordanische Fürst und der UNO-Kommissar für Menschenrechte wiederholte die gelungene Rede des UN-Generalsekretärs António Guterres, der Anfang dieser Woche die „schwere humanitäre und entwicklungspolitische Belastung für das palästinensische Volk verurteilte“, die ein  „von Gewalt und Vergeltung angetriebener wiederkehrender Zyklus seien.“

Diesen Bemerkungen folgten eine Reihe von kritischen Berichten seitens humanitärer Organisationen und Menschenrechtsorganisationen, die die menschenverachtenden Auswirkungen Israels 50-jähriger Besatzung verdeutlichten. Diese Besatzung wurde von den israelischen Politikern auf dem 50. Jahrestag unbeachtet der Auswirkungen gefeiert, in dem Israel das Westjordanland und den Osten Jerusalems, einschließlich der Altstadt infiltrierte.

Der Schwerpunkt der israelischen Feierlichkeiten war das, was sie die „Wiedervereinigung“ Jerusalems nennen, eine von den meisten der internationalen Gemeinden abgelehnte Charakterisierung, die die israelische Souveränität über die gefangenen Gebiete nicht anerkennt.

Obwohl Israel versucht hat, das Jubiläum des Krieges als Nationalfeier zu behandeln, hat die (menschenverachtende) Besetzung, die Israel gegenüber Jordanien, Syrien und Ägypten verfolgt, international mehr Aufmerksamkeit erregt.

Die Kritik gegen die brutalen und umstrittenen Vorgehensweisen der Ultraorthodoxen wird zunehmend lauter und ist nicht mehr zu überhören. International steigt nicht nur die Kritik, sondern auch der Zorn gegen den israelischen Staat, der sich seit Zeitlebens über jegliche Gesetze, Sanktionen und Kritiker hinwegsetzt und von einer einmaligen Boshaftigkeit seine Wahnvorstellung Groß- Israels auf Kosten der umliegenden Länder durchsetzt. Der sog. „Antisemitismus“, der wöchentlich an Fahrt aufnimmt wird sich nicht beruhigen, solange Israel nicht umkehrt, zu Vernunft kommt und seine Fehler eingesteht, geschweige denn, augenblicklich sein animalisch-regressives Verhalten ändert.

Kritik hagelte es auch von Jan Egeland, ein ehemaliger UN-Staatssekretär für humanitäre Angelegenheiten, der jetzt den norwegischen Flüchtlingsrat leitet. Er sagte in Jerusalem, „dass diese 50-jährige, eiternde Wunde eine Kapitulation der israelischen, palästinensischen und internationalen Führung bei der Suche nach Frieden und Versöhnung wiederspiegelt.“

Dass durch Israels Gebietsanspruch eine friedliche Zukunft der palästinensischer wie auch der israelischen Kinder verspielt wird, scheint den jüdischen Staat nicht zu interessieren. Wie PNN meldet, drangen vor zwei Tagen mehrere israelische Militärjeeps und Bulldozer in palästinensisches Gebiet bei Kharsa, südlich der Stadt Dura, des südlichen Westbank-Gouvernements von Hebron, ein und begannen, einen Militärturm zu installieren.

 

PNN:

No’man Amro, der Chef des Stadtrates von Doura sagte, dass die Soldaten in der Nähe einer örtlichen Schule für Mädchen in einem Gebiet, das auch reich bevölkert ist, landeten. Er fügte hinzu, dass dieser Turm das Leben der Bewohner gefährden würde.

Auch in Hebron drangen die Soldaten in die Städte Surif und Ath-Thaheriyya ein und entführten zwei Palästinenser.

Darüber hinaus drangen die Soldaten in eine Flüchtlingsunterkunft in Jenin und in das nordwestliche Westjordanland ein, bevor sie die palästinensischen Wohnungen stürmten, zwei Palästinenser entführten und zwei weitere verletzten.

Ein weiterer benunruhigender Fakt ist die Zerstörung historischer Dokumente in der Al-Aqsa-Moschee, die die israelischen Sicherheitskräfte während der zwei wöchigen Krise am Tempelberg verursachten. Bereits die Infragestellung des islamischen Glaubens ruft in den strenggläubigen Muslimen Aggressionen und handliche Übergriffe hervor. Welche Reaktionen wird Israel durch die mutwillige und absichtliche Zerstörung historischer Dokumente dieser Glaubensgruppe wohl hervorrufen? Ebenso könnte Israel Öl in das Feuer des Islamischen Terrors gießen.

 

PNN:

Leiter der Manuskripts-Abteilung der Al-Aqsa-Moschee, Radwan Amro, sagte in einer Stellungsnahme, dass „die israelischen Besatzungsbehörden den Bibliotheken und Einrichtungen der Al-Aqsa-Moschee sowie der Manuskript-Sektion einen riesigen und umfangreichen Schaden zugefügt haben“, berichtete WAFA.

Es gab auch große Besorgnis über den Diebstahl wichtiger Dokumenten aus der Al-Aqsa-Abteilungen über Eigentum und muslimische Stiftung in Jerusalem wegen des Mangels an Waqf Beamten an der Al-Aqsa-Moschee. Die Waqf-Beamten sind die Verantwortlichen des Geländes um die Al-Aqsa-Moschee. Ihnen und den Palästinensern wurde in den letzten zwei Wochen aufgrund der Ereignisse, die am 14. Juli stattfanden, bei denen zwei Polizeiwachen erschossen wurden, untersagt, die Moschee zu betreten.

Die Brutalität, mit denen die Israelischen Soldaten gegen die Palästinenser vorgehen, offenbart sich in einem ganz aktuellen Fall. Im Juli wurde ein Israelischer Soldat von seinem Kollegen versehentlich erschossen, als er sich während eines Militärtrainings als Palästinenser verkleidete.

 

Telesurf:

Der 22-jährige Armeekommandant David Golovenchik führte mit seinen Soldaten eine Trainingsübung durch, hatte aber den Soldaten nicht die Möglichkeit gegeben, ihre Waffen vor dem Bohrer zu entladen.

Golovenchik zog seine Ausrüstung aus und tat so, als sei er ein Palästinenser am militärischen Sicherheitskontrollpunkt. Dann begann er einen simulierten Stachelangriff. Die Simulation wurde tödlich, als einer der teilnehmenden Soldaten seine Waffe spannte und den Kommandanten erschoss und ihn tötete.

 

Der Gebrauch der tödlichen Gewalt gegen die Palästinenser durch israelische Besatzungstruppen ist ein regelmäßiges Vorkommen.

„Die Trainings-Simulation, die am Dienstag einen israelischen Kommandanten das Leben kostete spiegelte tragisch das Muster der Tötungen wider, die in den letzten Jahren Leichenberge von Palästinensern forderte“, schrieb die Electronic Intifada.

Amnesty International hat die „außergerichtlichen Hinrichtungen“ scharf verurteilt.

„Die meisten Palästinenser werden erschossen, während sie Israelis angreifen oder im Verdacht stehen, einen Angriff zu beabsichtigen“, schreibt Amnesty International in einem Bericht. „Einige, auch Kinder, wurden erschossen, als sie keine unmittelbare Bedrohung für das Leben anderer darstellten und schienen Opfer von rechtswidrigen Tötungen zu sein.“

Eines ist gewiss: Die Völker dieser Erde durchblicken das perfide und bösartige Spiel der Mächtigen und des israelischen Staates allmählich, was anhand des global ansteigenden Antisemitismus ablesbar ist. Sollte ISrael sein Handeln und politisches Wirken nicht unverzüglich überdenken und unterbinden, wird dieser ansteigende Groll gegen den jüdischen Staat und seine internationale Gesinnungsgemeinde sich nicht minimieren. Im Gegenteil: Die Völker dieser Erde sind der Kriege, dem weltweiten Leid und den Migrationsströmen, die diese Kriege hervorbrachten, überdrüssig. Kriegführende Störenfriede, die keine friedfertigen Interessen hegen und bis in die letzte Zelle auf Vergeltung, Völkerhass und Vernichtung gepolt sind, werden in Zukunft den globalen Zorn und Groll der erwachenden Menschen absorbieren. Dagegen hilft auch kein Jammern und Quengeln wegen „dem international erstarkenden Antisemitismus,“ keine anglo-zionistische Medienmanipulation, die in Deutschland ISraels Schandtaten verheimlicht und auch keine Propagandafilmchen wie „Auserwählt und ausgegrenzt“, die die Täter als Opfer darstellen und die Opfer zu Tätern umformen.

 

 

 

 

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