Anna Schuster Blog für eine neue Welt

Monsanto Unkrautvernichter in Ben & Jerry’s Eiscreme entdeckt

Fotocollage @ A. S.

Ein Kinobesuch mit der Liebsten/ dem Liebsten mit Popcorn, Cola und einem Ben & Jerr’s Cookie Dough Eiscremebecher liefert den Grundbaustein für zufriedengestellte Synapsen, die den Körper von dem Großen Zeh bis in die Haarspitzen mit ausreichend Serotonin versorgt. Für unsere Glückseligkeit muss jedoch das ein oder andere Auge zugedrückt werden, denn wie sich nun herausstellte, werden der leckeren Ben & Jerry´s Eiscrem gefährliche gesundheitsschädliche Chemikalien beigemischt, die u. a. krebserregende Auswirkungen auf den menschlichen Körper haben.

Ein Team von Produkttestern hat chemische Gifte aus dem Bereich der Unkrautvernichtungsmittel in der Eiscreme des Herstellers Ben & Jerrys entdeckt, welches in Monsantos Produkt „Roundup“, ein Unkrautvernichter verwendet wird. Roundup enthält Glyposate und weitere Herbizide, die erwiesen bei Schweinen zu extremen Fehlbildungen und beim Mensch zu Schizophrenie, Krebs und Fettleibigkeit führen. Die Hersteller müssen sich nun mit der Frage konfrontiert sehen, ob sie die Absicht hegen, ihre Kunden bewusst zu vergiften?

 

Fox Buissnes publizierte am 25.7.2017 einen Artikel, in dem es heißt:

Die Organic Consumers Association verkündete am Dienstag, dass es Spuren von Glyphosat gefunden habe – ein umstrittenes Herbizid, das in Monsantos (MON) Roundup verwendet wird und in 10 von 11 Proben des Ben & Jerry’s Eis entdeckt wurden.

Die Niveaus liegen jedoch weit unter dem von der Umweltschutzbehörde festgelegten Obergrenze. Aber die Nachricht ist für viele Konsumenten überraschend, da sich das Unternehmen seit 2014 als Nicht-GVO vermarktet hat.

Auf der Website von Ben & Jerry gibt der Hersteller ihre Nicht-GVO-Standards an, die auf der „obligatorischen Deklarationsanforderungen der europäischen Vorschriften und das GMO-Kennzeichnungsgesetz“ basieren sollen, das in ihrem Heimatstaat Vermont verabschiedet wurde und das es den Milch- und Eierlieferanten ermöglicht, konventionelles Tierfutter, die GVO-Saat enthalten, zu verwenden.

Rob Michalak, internationaler Direktor der sozialen Mission bei Ben & Jerry sagte der New York Times, dass sie stetig daran arbeiten, alle Zutaten in ihrer Lieferkette von Quellen zu beziehen, die keine GVO-Saat enthalten. Keine ihrer pflanzlichen Zutaten käme von GVO-kultiviertem Gemüse wie Mais oder Soja. Darüber hinaus versucht das Unternehmen, eine kostengünstigere Arthaltung für Milchviehbetriebe herauszufinden, die ihnen Milch unter Verwendung von GMO-freiem Futter liefern.

Offensichtlich lügte die Firma Ben & Jerrys, als sie zu den Inhaltsstoffen und Zutaten ihrer Eiscreme gefragt wurde. Ich würde auch gerne wissen, wie der Umweltschutz, bzw. Verbraucherschutz über die Inhaltsstoffe des Eiscremeherstellers denkt: Ob es wohl tolerierbar ist, irgendeine Art von gesundheitsschädlichen Unkrautvernichtungsmitteln in Eis zu mischen? Ich meine, in der heutigen Welt toleriert die Gesellschaft alles und jeden. Dass dieses amerikanische Produkt total überteuert ist, muss an dieser Stelle nicht erwähnt werden.

Das Unternehmen log nicht das erste mal. Nach Kritik durch das amerikanische Center for Science in the Public Interest hat das Unternehmen im September 2010 angekündigt, den Slogan All natural Ben & Jerry’s in Zukunft nicht mehr zu verwenden. Die Verbraucherschutzorganisation hatte diesen als irreführend dargestellt, da in 48 von 53 Eissorten künstliche Zusatzstoffe enthalten seien. (1)

Der Presseinformation Ben & Jerry’s entnehmen wir folgenden Text:

Eis mit Verantwortung

Ihr leckeres, natürliches Eis – hergestellt mit frischer Milch und Sahne aus Vermont und mit allen möglichen köstlichen Zutaten – macht die beiden schnell bekannt in der ganzen Umgebung. Trotz ihres Erfolgs vergessen Ben und Jerry nie ihren alten Grundsatz: „Jedes Unternehmen trägt Verantwortung für die Gesellschaft, in der es arbeitet.“ An diesem Motto richten Ben und Jerry all ihre Unternehmensaktivitäten aus und 1988 wird diese Philosophie schriftlich in einem Mission Statement festgehalten. Es legt fest, dass bei allen Unternehmensentscheidungen Produktqualität sowie wirtschaftliche, soziale und ökologische Ziele gleich gewichtet werden müssen.

Download

Die Gründer Ben Cohen und Jerry Greenfield sind uns einige Antworten schuldig. Foto: Spoon University

Schon gewusst? Die Antonio Amadeu-Antonio-Stiftung labelte das schmackhafte Gift – Eis und warb mit sozialer Gerechtigkeit, offenen Grenzen und Eislecken für eine süße Welt ohne Rechtsradikale. Die Antonio Amadeu-Antonio-Stiftung freut sich über telefonische Anfragen und eine Stellungnahme, wieso sie ein gesundheitsschädliches und krebserregendes Produkt im Namen der Freien Liebe und süßen Welt unterstützt:  

Telefonnummer: +49 (0)30. 240 886 10


6 Antworten zu „Monsanto Unkrautvernichter in Ben & Jerry’s Eiscreme entdeckt“

  1. Luka

    Wundert das jemanden? Also mich nicht. Das meiste was man kaufen kann ist doch schon so vergiftet das man das eigentlich gar nicht in sich reinstopfen dürfte oder zumindest müsste dann ein riesengroßes Warnschild darauf sein -Achtung sie gefährden ihre Gesundheit wenn sie das essen-
    Chips Cola Schokolade Limonaden Kaffepulver Käse Milch und sogar die „gesunde Nahrung“ also Gemüse Obst und Stilles Wasser usw. die man im Supermarkt oder Discounter kaufen kann ist doch alles völlig vergiftet durch Zusatzstoffe oder Medikamente die man den Tieren einflöst und Chemikalien mit denen jeder Boden und jede Pflanze zugesprüht wird. So werden wir vergiftet. Da braucht es gar nicht sowas aufwendiges wie Chemtrails -das ist meiner meinung nach nur Ablenkung- denn die breite Masse ist doch bereit freiwillig das Gift in sich reinzustopfen. Es bringt aber auch nichts zum Bio oder Ökoladen zu gehen weil man glaubt das ist ja noch gesund und leider ist auch selbst anbauen keine gute Idee. Unsere Böden die Luft oder die Gewässer ist doch ebenfalls alles schon vergiftet da müsste man schon ein Stück Land irgendwo im nirgendwo ganz ganz weit weg von allen Menschlichen Zivilisationen besitzen aber sowas gibts doch leider nicht mehr ausser noch mittendrin in einem unberührten Fleck von Russland oder in der wenig bewohnten Mongolei aber da kommen wir leider nicht hin. Ich beneide die Menschen die dort noch richtig natürlich leben.

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  2. alpharocking

    Wurde auf diesen Produkten nicht sogar mal Werbung für die „Amadeo Antonio Stiftung“ gemacht ? Bäähhhh … ist ja ekelhaft … zudem sowieso total überteuert der fraß … aber gut zu wissen, das es als Dünger noch Dienste leisten könnte. Auch wenn ich das nicht mal meinen Gartenpflanzen zumuten würde.

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