Der perfekte Mensch: Tolerant, unterwürfig, obrigkeitshörig und beschränkt

Das Kernproblem der Toleranz besteht darin, dass sie in unserer Welt die meiste Zeit genutzt wird, um andere über den Tisch zu ziehen. Toleranz endet nicht bei inhumanen Machenschaften. Diese komplette Toleranz, alles und jeden inklusive der krummen Machenschaften zu tolerieren, ohne die Absichten zu hinterfragen, wird uns von allen mögliche Institutionen eingetrichtert und hat zur Folge, dass viele Menschen für ihre Toleranz ausgenutzt werden. Ein Beispiel, bei dem uns die staatlichen Institutionen bedingungslose Toleranz abfordern ist beim Geldverdienen. Egal wie korrupte und krumm die Geschäfte ablaufen, mit denen das Geld verdient wird, muss dieses toleriert werden. Womöglich wird noch die emotionale Schiene für den Zugverkehr frei gegeben und es wird darauf hingewiesen, dass der Unternehmer, oder wer auch immer, sich und seine Familie ernähren muss und wir als Kritiker dieses verhindern und somit die Existenz der Familie zerstören wollen. Durch diesen psychologischen Kniff wird der Täter zum Opfer umfunktioniert. Dieses durchaus effektive Opfersyndrom geht oftmals überaus erfolgreich von statten, was uns zum nächsten Punkt führt, der Unterwerfung und Obrigkeitshörigkeit.

Unterwerfung und Obrigkeitshörigkeit

Ein anschauliches Beispiel der Unterwerfung an Personen, die höhere Ränge innewohnen sind Universitäten oder auch Foren im Internet, in denen Moderatoren und Administratoren die Bereiche verwalten und für Ordnung sorgen. Ein Aufstiegssystem ermöglicht es in beiden Bereichen, den Studenten und Usern, durch viele Aktivitäten einen höheren Rang zu erhalten. Dieser Aufstieg wird durch ein Abzeichen belohnt, wie es zum Beispiel beim Militär der Fall ist. In Foren kann dieses Verhalten sehr gut beobachtet werden, wie normale User, welche keinen hohen Rang aufweisen, sich stellenweise komplett denen unterwerfen, welche einem hohen Rang innewohnen. Gleich der Uniform eines Generals, die etliche Abzeichen schmücken. Diese Rangabzeichen diesen ebenso der Unterwerfung und dem Respekt dem Träger gegenüber. Es sind also hierarchische Systeme.

 

 

Doch der kleine Soldat kann sich dem entziehen und ebenfalls diesen Status erreichen, in dem er sehr viel Beiträge schreibt und fein strebsam die Regeln befolgt, sich unterwirft, und alles das macht, was man ihn sagt. Schließlich will auch er irgendwann, irgendwo einmal angesehen werden, wenn es schon im realen Leben nicht klappt.

Sollte irgendwo in diesem Forum Kritik gegen die Webseite, oder gegen einen General auftauchen, dann hat der Kritiker sehr schlechte Karten. Ein hoher Rang zeugt von Wissen, für Aufopferung der User und der Webseite und vor allem, von Respekt! Sollte es brenzlig werden und der General und seine Argumente immer weniger an Zustimmung finden, kommt der Oberguru, der Administrator ins Spiel. Hier unterwirft sich jeder, selbst der General. Kommt es hart auf hart und es kehrt immer noch keine Ruhe ein, dann werden die Störenfriede kurzerhand gesperrt.

Dazu hab ich noch ein sehr schönes Beispiel! Wenn ein Selbstständiger mit seiner Selbständigkeit trotzdem noch auf den Staat angewiesen ist, weil die Einnahmen nicht für den Lebensunterhalt reichen, dann bekommt er oft zu hören, wann der denn endlich wieder richtig arbeiten gehen will. Sollte ein Selbstständiger einen 1-Euro-Job oder Teilzeitjob annehmen, wo er durchaus weniger verdient, als 1-Euro-Jobber so um die 80 Euro im Monat, dann ist alles toll. Er tut ja was für die Gemeinschaft und lungert nicht zu hause herum! Hieran sieht man schön, dass ein Mensch niederer Klasse nicht für voll genommen wird. Es muss erst ein Vorschlag von oben kommen, was gegebenenfalls komplett kontraproduktiv ist, damit etwas Ernst genommen wird, wo wir beim letzten Punkt wären und zwar der Beschränktheit, welche sich jedoch von alleine herauslesen lassen dürfte.

Starke Mädels braucht das Land!

Mit der Gestalt der Pippi Langstrumpf hat Astrid Lindgren mir geradezu eine Steilvorlage geliefert, denn so wünsche ich mir die Mädels der Zukunft. Frech, frei und stark!

Niemals wieder soll das das Gedankengut von Mädelverächtern wie Paulus oder Ratzinger unser Denken bestimmen, sie haben lange genug Unheil verbreitet. Jagd sie weg, zieht ihr boshaftes Denken ins Licht, macht offenbar wessen Diener sie sind und vernichtet das Böse in ihnen. Okok, ich meine damit, dass ihr sie heilen sollt, aber manchmal bevorzuge ich die etwas „robustere“ Sprachweise. Typen wie Paulus oder Ratzinger sind nämlich gegen sanfte Worte praktisch immun und daher muss man bei ihnen jeden Heilungsschritt ohne Narkosemittel – sanfte Worte – durchführen und die Knackpunkte direkt ansprechen!

Mädels, lebt wie Pippi Langstrumpf: Frech, fröhlich und frei!

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