Flüchtlinge finden in Deutschland keinen Job 

Das WDR strahlte am 14.6.2016 eine Dokumentation über die Jobchancen von Flüchtlingen in Deutschland aus. Viele Unternehmer hatten große Hoffnungen in Asylbewerber als Arbeitskräfte und Azubis gesetzt. Doch jetzt stellen sie fest: Der bürokratische Aufwand ist zu hoch. Das Kernproblem, wieso nur ein minimaler Prozentsatz der Flüchtlinge eine Arbeitsstelle in Deutschland finden wird, besteht in den sprachlichen Barrieren. Zudem sind zusätzliche Integrationsmaßnahmen nötig, die wenigen Flüchtlingen einen Job sichern sollen.

Große Unternehmen vor Ort haben Möglichkeiten, die kleine und mittlere Betriebe nicht haben. Prüfungsabläufe sind zusätzliche Investitionen, die der Arbeitgeber in ausländische Azubis stecken müssen. Die Fachsprache ist für Flüchtlinge dabei das größte Problem, weshalb die Ausbildung sich um mindestens ein halbes Jahr bei integrationswilligen Flüchtlingen verzögert, zu denen auch Berufsgruppen der Mittelschicht in muslimischen Ländern zählen wie Polizisten oder Pharmavertreter. Die Ansprüche an die Azubis in Deutschland differieren mit den Ansprüchen an die Azubis in Pakistan oder Syrien, diese sind mit den deutschen Bildungsstandards nicht vergleichbar.

Auch bei der Schulbildung müssen die Flüchtlinge aufholen, da das Bildungsniveau in den Herkunftsländern der Flüchtlinge nicht dem deutschen Level entspricht. Der Bildungsgrad eines pakistanischen Abiturs beträgt dem Bildungsstand eines Schülers der 7. Klasse einer deutschen Schule. Die Flüchtlinge benötigen auch zusätzliche Zeit, um den Stoff für die Prüfung nachzuarbeiten. Bei KBA kostet die Ausbildung für einen Flüchtling 100.000€, obwohl die Asylanträge in vielen Fällen abgelehnt werden. Mittelständler und Kleinunternehmen können sich diese Kosten ohnehin nicht leisten. Die Erwartungen an Arbeitsintegration können lediglich Großunternehmen erfüllen.

Diesen Umständen ist es geschuldet, dass lediglich ein Bruchteil der in Deutschland lebenden Flüchtlinge auf dem Arbeitsmarkt beschäftigt ist, die Mehrheit lebt von Fördergeldern. Und selbst in Großunternehmen wie BMW, der aktuell 5000 Menschen beschäftigt, ist die Zahl der auszubildenden Flüchtlinge überschaubar: Nur sechs Flüchtlinge absolvieren derzeit ihre Ausbildung bei BMW als Fertigungsarbeiter. BMW investierte eine ordentliche Summe in diese sechs Flüchtlinge. Bereits vor der Ausbildung förderte BMW die Arbeitswilligen in einer sechs monatigen Einstiegsqualifizierung mit einer Sprachlehrerin, damit die Flüchtlinge in den Berufsschulen mitkommen. Und auch ein extra Ausbilder hat BMW angestellt. Diese Ausbilder und Dolmetscher kosten BMW eine Stange Geld und aus Gründen der Kapazität ist eine höhere Anzahl von ausbildungswilligen Flüchtlingen auch nicht möglich.

Die Betriebe in Deutschland haben unterschätzt, welche Probleme die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt bereiten. Es ist nicht möglich, alle Flüchtlinge zu integrieren, da man dafür ein Integrationszentrum benötigen würde, die die ausbildungsbereiten Migranten für die Ausbildungen vorbereiten.


Anna Schuster

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3 Antworten zu „Flüchtlinge finden in Deutschland keinen Job “

  1. Dennis Sacher

    War das nicht abzusehen? Diese Frage, nach Integrationsfaehigkeit hätte jeder Soldat der Bundeswehr mit ISAFErfahrung beantworten können. Es zeigt mir aber glasklar, welchen realitätsfernen Luftschlössern selbst gestandene Konzernmanager nachhängen. Das ist mit regelrecht ins Auge gesprungen, als ich ein Dieter Zetsche ein neues Wirtschaftswunder im Fernseher herbeihalluzinieren sah

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  2. IMMER DIE GLEICHE SCHEISSE!

    „Es ist nicht möglich, alle Flüchtlinge zu integrieren, da man dafür ein Integrationszentrum benötigen würde“

    Es ist auch nicht möglich ohne Geld in andere Länder zu wandern, weil man dazu Geld benötigen würde.

    Da dieses Land sogar Flüchtlinge zu Waffen unfunktioniert, würde ich als Kanzler keinen einzigen Flüchtling aufnehmen.

    Ach ja, und die Presse von heute erschießen – ganz offizell – auf dem Marktplatz.

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  3. Weg mit denen

    Die sollen auch keinen Job finden, sondern sich hier verpissen.

    Wirtschaft voller Ausländer = dauerhaftes Sicherheitsrisiko.

    Die verfolgen ihre eigenen Interessen, und deswegen müssen die hier raus. Schuld hat der deutsche Terrortag in Berlin.

    Die haben hier einfach nichts zu suchen, und dieser Bundestag, diese Presse auch nicht. Das sind Terroristen.

    PS: „Der Bildungsgrad eines pakistanischen Abiturs beträgt dem Bildungsstand eines Schülers der 7. Klasse einer deutschen Schule.“

    Dann wird man dort aber sicherlich nicht ständig von irg. welchen behinderten deutschen Klugscheißern dumm angemacht, weil das Niveau ein anderes ist. Dort wird man dann vlt. respektiert, wenn man einfach Durchschnitt ist, und das auch klasse findet, weiß ich net, war dort nie. In Deutschland will immer jeder besser sein als der andere, was besseres, was klügeres – alle gegen alle – und deswegen ist dieses Land scheiße, nicht etwa wegen Geld oder Gesetze.

    „Bei KBA kostet die Ausbildung für einen Flüchtling 100.000€“

    Punzelbürger zahlt gerne an die Fremdherrschaft, inclusive Besatzungsmacht – da muss man halt mit rechnen, wenn man den Feind mit Geld füttert, dass er damit tut wozu er Lust hat.

    Es sind diese deutschen Bürger, die nicht zu integrieren sind – weil es alles nur alliierte Umerziehungsopfer sind.

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