Über Gutmenschen, Hipster, Neofaschisten und andere Kreaturen – Teil 1

Grübeln und pausenloses Nachdenken ist ein weiteres Zeichen für eine müde, gelangweilte und sterbende Kultur, die mit dem verfügbaren Gehirnpotential die Grenzen des menschlichen Denkens erreicht hat, so dass sie vor dem bevorstehenden kulturellen Untergang noch einmal versucht, über das erworbene Wissen hinaus zu extrapolieren und zu „besonderen“ metaphysischen Schlussfolgerungen zu kommen. Die menschliche Intelligenz hat ihren Höhepunkt längst erreicht. Wir sind produktiver, fortschrittlicher und technologisierter denn je, wir haben einen Wohlstand erreicht, wie er noch nie zuvor auf dieser Erde  existierte. Jetzt müssten wir nur genügsam sein und geduldig ausharren, anstatt pausenlos Nachzudenken und blödsinnige Gedanken zu hegen. Aber wir können nicht stillsitzen, wir sind nervöse kleine Affen…

Um positive kulturelle Wandlungen zu fördern, muss man zunächst die gegenwärtige Kultur verstehen. Fragen wir die Experten, wie Psychologen oder Therapeuten, was Menschen motiviert, so ist die Antwort;  ihre Ideen, Denkgewohnheiten und Träume. Ideen bewegen die Welt. Das Phänomen der Hispter, Feministinnen, Neofaschisten  und Gutmenschen, kurz „SJW“ (= „Sozialer Gerechtigkeitskrieger“ (nicht wirklich eine Bewegung per se) ist keine Ausnahme. In der deutschen Sprache umschreibt der Begriff  „Gutmensch“ „Hipster“, „Feministen“ und „Neofaschisten“ diese Bewegung, die wir „Kulturmarxismus“ nennen, am besten. Wenn wir mehr über die Vorstellungen dieser Anhänger erfahren können, die diesen Kulturmarxismus definieren und motivieren – wenn wir lernen und verstehen, was sie sind und warum diese Ideen falsch sind – haben wir eine viel bessere Chance, auf lange Sicht Debatten zu gewinnen und die Ansichten deren zu verändern.

Um Ihnen bei dieser Analyse zu helfen, habe ich die folgende „Untersuchung“ zusammengestellt, wobei ich den gemeinsamen Nenner in all den Dingen finden möchte, die gemeinhin der Kategorie „Kulturmarxismus“ angehören, damit mit Klarheit verstanden wird, welche Ideen und Vorstellungen die primäre Ursache und treibende Kraft dieser Bewegung sind.

Definition laut Wikipedia

„Sozialer Gerechtigkeitskrieger“ (gemeinhin abgekürzt SJW) ist ein pejorativer Begriff für eine Person, die sozial progressive Ansichten, einschließlich Feminismus, Bürgerrechte, Multikulturalismus und Identitätspolitik, fördert. Der SJW bedient sich unaufrichtigen sozialen Gerechtigkeitsargumenten oder Aktivismus, um persönliche Reputation zu wecken, die nicht auf tiefgreifenden Überzeugungen basieren, auch bekannt als Tugendsignalisierung.“

Merkmale der „SJW“ – Gutmenschenbewegung

1) Egalitarismus – nicht im Sinne der Beurteilung aller Menschen durch die gleichen moralischen und rechtlichen Standards unabhängig von Rasse, Klasse oder Geschlecht (was gut ist), aber im Sinne der Forderung der Gleichheit der Werte für alle Menschen. Ob materielle, immaterielle Werte oder sozialer Status – sie wollen Gleichheit. Diese Art des modernen Egalitarismus hat die Worte „Gerechtigkeit“ und „Fairness“ gleichbedeutend mit Gleichheit gemacht und sie von jeder Diskussion, was die Menschen als Konsequenzen ihres eigenen Handelns verdienen, separiert. Der moderne Vater dieser Idee auf politischer Ebene, der die Theorie der sozialen Gerechtigkeit definierte, ist John Rawls. Die Motivation dahinter ist die, dass wenn manche Menschen mehr an sozialen Gütern  wie Einkommen, Macht oder Rechte besitzen, als andere, verlangt die Gutmenschen-Sittlichkeit, dass diese Güter auf jene Menschen aufgeteilt wird, die weniger besitzen. Gleichheit ist als eine Art moralisch ideale Situation konzipiert, die die kulturrelativierenden Universalisten lobpreisen. Angestrebt wird eine klassenlose Gesellschaft.

2) Feminismus – von der Art, die Sexismus und Diskriminierung gegen Männer einschließt, oder ein Etatismus, der zu Gunsten der Frauen ausfällt. Angebliche Motivation: Männer haben in der Regel mehr Macht, Ressourcen und Status, und die Gutmenschen-SJW-Sittlichkeit verlangt, dass sie diese den Frauen überlassen. Dies gilt immer, ganz egal, wie der einzelne Mann darüber denkt und welchen Weg er für diese Position gehen musste. Dies schließt Gleichbehandlung bei ungleichen Voraussetzungen ein. Es ist eine kollektivistische Idee. Auch hier sehen wir die angestrebte Gleichheit der Geschlechter, die jedoch den Mann prinzipiell als Feind, Vergewaltiger und beruflicher Konkurrent deklariert. Diese Bewegung kommt alleine den Frauen zugute, die nach Karriere streben.

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Fotocollage: Feministin und Feminist

3) Genderwahn – in Form von militanter Polemik gegen alles und jene, die die traditionellen Geschlechterrollen (und sogar biologische Geschlechter) vertreten. Sie verbreiten den Transgenderismus für Menschen, die es nicht brauchen und damit nichts am Hut haben. Die Gender-Gutmenschen glauben an über 30 verschiedene Geschlechter, naturwissenschaftliche Erkenntnisse spielen für die keine Rolle. Die Motivation dahinter? Es soll das Wohlergehen der Individuen fördern, indem sie sie von den zerstörerischen Normen befreien, die vom westlichen Patriarchat auferlegt wurden (der Ursprung der Gender-Obsession ist der akademische Feminismus). Genderwahn wird auch von der Absicht getrieben, das, was als eine kapitalistische und unmoralische westliche Kultur angesehen wird, die auf Kolonialismus und Imperialismus aufgebaut ist, neu zu definieren und grundlegend zu verändern.

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Auswahl an verfügbaren Geschlechtern. Foto: Political Incorrect

4) Kollektivismus – im Sinne der Besessenheit über das Wohlergehen unterschiedlicher Gruppen. Dies geschieht, weil aus einer etnhischn Sicht, die SJW- Gutmenschen diesen Gruppen oft intrinsische Werte beimessen, anstatt die Bedürfnisse der Individuen an nur sekundärer Stelle anzuordnen. Aus diesem Grund sind sie schnell von sozialen Ungerechtigkeiten überzeugt, da sie die Welt durch die Linse der „Gruppe gegen Gruppe“ betrachten, primär in den Fragen:

  • Männer gegen Frauen
  • Weiße vs Schwarze
  • Reiche gegen Arme
  • aber auch im Kleinen: Raucher gegen Nichtraucher, Fleischesser gegen Vegetarier, Mountainbiker gegen Wanderer

Sie neigen auch dazu, die Menschen als Kollektiv zu betrachten und Gruppen zuzuordnen, anstatt sie als Individuen anzusehen (was zum Teil den „Männerhass“ in einem Großteil des Feminismus verursacht). Diese Art von Kollektivismus bedeutet: Gruppendenken und Gruppierungen ist das, was zählt und implizit, dass Einzelpersonen hauptsächlich existieren, um den Gruppenmitgliedern zu dienen.hipster

5) Etatismus – in der Regel als Umarmung des Sozialismus, oder einfacher gesagt: die Erweiterung der Regierungsmacht und Umverteilung des Reichtums. Der Staat übernimmt die vollkommene Kontrolle über die Erziehung der Kinder und der Frauen, er regelt das wirtschaftliche und soziale Leben der Menschen und übernimmt für die Frauen die Rolle des Versorgers. Selbstverständlich geschieht das alles im Sinne der Frauenbefreiung. Welche Motivation steckt dahinter? Am häufigsten (und historisch) ist die Motivation des Egalitarismus: Manche Menschen haben Werte und Rechte, die andere Menschen brauchen und nicht haben, und die Gutmenschenmoral verlangt, dass die Reichen es den Armen geben.

6) Zensur und Abschaffung der Meinungsfreiheit – indem sie Regierungsgewalt benutzt, um „verletzende“ Wörter usw. zum Schweigen zu bringen. Das Hauptziel ist es, die „Hassrede“ zum Schweigen zu bringen, die sonst zu rassistischen Angriffen und Faschismus führen wird, aber auch die egalitäre Rede, in der Frauen und Minderheiten mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird. Es basiert in der Regel auf dem Ideal der egalitären statistischen Politik, mit einem „das Ziel rechtfertigt die Mittel“ -Ansatz. Kulturmarxismus ist ein anderes Wort für Politische Korrektheit.

7) Opferrolle – ständig beleidigt und gekränkt sein, das heißt, wütend überreagieren bei anderen Meinungen, Ansichten und Worten. Diese Opferrolle lässt die SJW-Bewegung stetig anwachsen. Die Motivation dahinter? Sie ist von Person zu Person verschieden, meistens betrifft dies eine „unterdrückte Gruppe/ Minderheit“ oder dient zum Schutz deren, mit dem Ziel der kulturelle Gleichheit in einem Staat. Gutmenschen, Hipster und Feministinnen sind tendenziell Islamapologeten, Semitapologeten und feindlich gegenüber der eigenen Kultur eingestellt. Aber auch Muslime neigen dazu, generell in die Opferrolle zu spielen. Es ist also in Wirklichkeit Ausdruck der Solidarität, oft kombiniert mit dem Wunsch, den eigenen sozialen Status oder die Dominanz zu verbessern.

8) Tugendsignalisierung – der Versuch, in der Gesellschfat als moralisch gut angesehen zu werdecan, anstatt tatsächlich moralisch zu handeln. Motivation: Oft der Wunsch, geschätzt, geliebt und letztlich umsorgt zu werden, auf Kosten des rationalen Denkens, der moralischen Integrität und der anderen. Im Vordergrund stehen egoistische Absichten. Das ist, wie wir wissen, eine Motivation für ein kleines Kind, aber sicher nichts für Menschen im Schulalter, von  jungen Erwachsenen oder älteren Menschen. Warum ist dieses Verhalten (z.B.  Begrüßungstänze am Bahnhof, Fotos von Flüchtlingen auf dem Schoß) dann so weit verbreitet?  Im Allgemeinen gilt, dass wenn ein Individuum ein geringes Selbstbewusstsein, Selbstwertgefühl oder Vertrauen in seine Fähigkeiten hat, dann wird er etwas brauchen, um die damit verbundenen Defizite zu kompensieren.

9) Multikulturalismus – der als die vollkommene theoretische Vorstellung verkauft wird, dass Menschen aus verschiedenen Kulturen in Frieden und Harmonie nebeneinander leben und zusammen arbeiten können und zwar so frei und selbstbestimmt, wie sie es sich wünschen. In der Praxis bedeutet dies jedoch, dass Menschen aus westlichen Nationen ihren Reichtum an Menschen aus anderen Nationen durch staatlich finanzierte Einwanderung verteilen sollten. Warum? Denn die westlichen Nationen haben materielle wie immaterielle Güter, die weniger entwickelte Nationen nicht haben, aber brauchen und die Gutmenschen-Sittlichkeit verlangt, dass die westlichen Nationen diese Güter abtreten. (Ein Grund, der die Einwanderer im Gegensatz zur westlicher Hilfe im Heimatland motiviert, auszuwandern, ist oft der Frieden und die Rechtmäßigkeit des Westens, den die Herkunftsländer den Migranten nicht gewähren und die westlichen Länder nicht ins Ausland exportieren können.)

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Multikulturalismus in der Praxis. Foto: Petic e24

10) Rassismus gegen weiße Menschen – entweder in Form von offenen Beleidigungen oder in der Form, einen unangemessen hohen Grad an gemischtrassigem Altruismus zu fordern, motiviert durch die Existenz von „weißem Privileg“ oder ähnlichem. Die Gutmenschen-Moral verlangt, dass weiße Privilegien, wie Macht, Ressourcen und Status, an nicht-weiße Menschen abgegeben werden. Als treibende Kraft dienen hier Ereignisse aus der Vergangenheit wie der Holocaust oder der Genozid an Minderheiten und Schwarzen. Hier werden Dunkelhäutige bevorzugt und er Reichtum der Weißen wird zu den Nicht-Weißen verteilt. Auch hier gilt, dass es egal ist, wie das Individuum seine materiellen oder immateriellen Güter erhielt. Es handelt sich um eine angebliche kollektivistische Pflicht einer Gruppe zu einer anderen, auch Erbschuld genannt. Der Hass, der den Weißen aus der Popkultur oder den Universitäten entgegengebracht wird, steht in Kombination mit dem hohen Maß an Selbstverachtung, den die westlichen Bürger für die „Sünden der Vergangenheit“ ihrer „gierigen“ Kultur fühlen.

11) Verachtung der westlichen erkenntnistheoretischen Tradition – das heißt: Leugnung der Vernunft. Dies  kann die Form haben, „die Wissenschaft zu dekolonisieren“, was bedeutet, wissenschaftliche Erkenntnisse zu verleugnen, die konventionelle Wissenschaft als „sexistisch“ zu deklarieren und durch pseudowissenschaftliche Studienfächer wie Gender Studies zu ersetzen. Diese  kann auch die Form der Leugnung der Objektivität von Konzepten annehmen, wie in diesem Beispiel: Jedem, der etwas von sich behauptet, egal wie obskur diese Behauptung ist, dem wird Glauben geschenkt, zum Beispiel der Ehemann, der über seine Person mitteilt, er sei ein junges Schulmädchen:

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Dieser Mann hat seine Frau und seine sieben Kinder in die Wüste geschickt, damit er de Rolle eines sechs jährigen Mädchens annehmen kann. Foto: americanpatriotdaily

Die Motivationen sind oft kollektivistische egalitäre Vorstellung, alle Ideen von allen Menschen zu akzeptieren und zu tolerieren im Sinne der Gleichheit, denn jedem sollen die gleichen Werte zukommen,egal wie irrational ihre Aussage und Bedeutung ist. Wenn man „heftige“ und „absolutistische“ Überzeugungen aufgibt und den Ansichten aller gleichermaßen Achtung verleiht, wird dieser Akt von einigen Anhängern als Solidaritätsakt angesehen, der zugunsten verschiedener „unterdrückter“ Gruppen durchgeführt werden sollte.

Hier geht’s zum zweiten Teil unserer Serie „Über Gutmenschen, Hispster, Neofaschisten und andere Kreaturen.“


Featured Image: The Burning Plattform

Mit Material von minds.com

Übersetzt aus dem Englisch

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